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Rege Diskussionen beim 8. biosaxony vor Ort in der Staatlichen Studienakademie Riesa

21.03.2013
Mitglieder und Netzwerkpartner von biosaxony diskutierten gestern im Rahmen des 8. biosaxony vor Ort zum Thema „Duale Ausbildung von Grundberuf bis Studium – ein in Sachsen etabliertes Ausbildungsformat“

25 Mitglieder und Netzwerkpartner von biosaxony diskutierten gestern im Rahmen des 8. biosaxony vor Ort zum Thema  „Duale Ausbildung von Grundberuf bis Studium – ein in Sachsen etabliertes Ausbildungsformat“. Der Gastgeber war die Studienakademie Riesa, die es den Teilnehmern ermöglichte, mit Rundgängen durch die Labore sich dem Thema auch praktisch zu widmen. Begrüßt wurden die Gäste neben André Hofmann als Geschäftsführer des biosaxony e.V., vom Riesaer Bürgermeister für Bau und Ordnung, Tilo Lindner, und dem Direktor der Staatlichen Studienakademie Riesa, Prof. Heinz Zieger.

Bei der dualen Ausbildung wechseln Studenten bzw. Auszubildende quartalsweise zwischen theoretischer Ausbildung am Bildungsinstitut und praktischer Ausbildung im Unternehmen. So wird Unternehmen die Möglichkeit geboten, Nachwuchskräfte in bedarfsgerechter Weise mit berufs- und zugleich branchenspezifischer Qualifikation auszubilden. Im ersten Vortrag erläuterte Wolfgang Hübel, Geschäftsführer der Sächsischen Bildungsgesellschaft für Umweltschutz und Chemieberufe Dresden mbH, die Verbundausbildung im Beruf Biologielaborant aus Sicht des gemeinnützigen Bildungsträgers. Anschließend beleuchtete Prof. Dr. Ute Schröter-Bobsin das duale Ausbildungssystem der Biotechnologie an der Studienakademie. Die Perspektive des Ausblidungsbetriebs vermittelte Frau Dr. Jacqueline Schönfelder, Direktor Qualitätssicherung bei GlaxoSmithKline Biologicals in Dresden.

Im Anschluss entspannte sich eine lebhafte Diskussion zu den Erfahrungen der drei Referenten. Dabei stand vor allem die Problematik im Vordergrund, dass die Bachelor-Studenten nach der dualen Ausbildung zumeist einen Master anstreben und damit momentan den Ausbildungsbetrieben verloren gehen. Auch das Thema der frühen Heranführung an die Biotechnologie bereits im Schulalter spielte eine Rolle. Dafür bieten die beiden von der Sächsischen Bildungsgesellschaft koordinierten Schülerlabore Com-LabBIO und das Gläserne Labor bereits eine gute Grundlage, aber weitere Anstrengungen sind notwendig.

Nach den Rundgängen konnten die anregenden Gespräche wie gewohnt bei einem Imbiss weiter vertieft werden.

Vorträge zum Download: