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Strahlentherapeut Professor Baumann wechselt an das Deutsche Krebsforschungszentrum

02.03.2017

Wissenschaftsministerin Stange: „Beleg für das Ansehen des Forschungs- und Wissenschaftsstandorts Sachsen“

Mit dem Symposium „Die Zukunft der Strahlentherapie“ im Universitätsklinikum Dresden wird heute Professor Dr. Michael Baumann verabschiedet. Professor Baumann wirkte seit 1995 in verschiedenen Positionen in Dresden, so als Direktor der Strahlentherapie am Universitäts-Klinikum Carl Gustav Carus, Direktor am Institut für Radioonkologie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und als Direktor des OncoRay-Zentrums. Er wechselt als Vorstandsvorsitzender an das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) nach Heidelberg. Seine Nachfolgerin wird Frau Professor Mechthild Krause.

Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange würdigte die Verdienste Baumanns um die Strahlentherapie am Dresdner Universitätsklinikum, wo er u.a Gründungsdirektor des Universitäts KrebsCentrums war. Zu Professor Baumanns Auszeichnungen gehört die Verleihung des Regaud-Preises der Europäischen Gesellschaft für Radiotherapie und Onkologie ESTRO im Jahre 2012. Stange: „Zunächst möchte ich Ihnen ausdrücklich und sehr herzlich für Ihr langjähriges Engagement und Ihre Arbeit hier in Sachsen danken. So sehr ich Ihren Weggang bedaure, freue ich mich aber auch, dass eine renommierte Persönlichkeit aus der sächsischen Universitätsmedizin eine führende Rolle im DKFZ einnimmt. Ich werte dies auch als einen Beleg für das Ansehen, das sich der Wissenschafts- und Forschungsstandort Dresden und damit auch Sachsen inzwischen der Forschungslandschaft Deutschlands erarbeitet hat.“ Das DKFZ ist mit mehr als 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Zwischen den Krebsforschungsstandorten Heidelberg und Dresden bestehen zahlreiche vor Professor Baumann vorangetriebene Kooperationen, darunter der Aufbau des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen Dresden.

Die Nachfolge Baumanns als neue Direktorin der Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus tritt Frau Professor Mechthild Krause an. „Mit ihr an der Spitze dieser Klinik haben wir hier in Dresden eine führende Expertin auf dem Gebiet der Protonentherapie gewonnen. Ich bin überzeugt, dass die bisherigen positiven Entwicklungen an der Klinik fortgeschrieben werden“, sagte die Staatsministerin. Frau Professor Krause ist seit 2012 stellvertretende Klinikdirektorin und somit vertraut mit den aktuellen Herausforderungen und Zielsetzungen in der Forschung und Krankenversorgung. Darüber hinaus wirkt sie seit 2013 als Professorin für Translationale Radioonkologie am Partnerstandort des DKTK (Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung) in Dresden. Im vergangenen Jahr wurde sie zur Direktorin des Instituts für Radioonkologie des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf und des „OncoRay – Nationales Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie“ berufen.

Quelle: Medieninformation des Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst von 27. Februar 2017