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Neue Lauftage der MEDICA und COMPAMED stoßen auf breite Zustimmung – Bundesregierung zeigte eindrucksvoll Flagge

24.11.2015
Die neuen Lauftage Montag bis Donnerstag sind bei den Fachbesuchern der MEDICA 2015 sowie der parallelen Zuliefererfachmesse COMPAMED 2015 auf breite Zustimmung gestoßen.
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Gesundheitswirtschaft hat spannende Themen auf der Agenda: Digitalisierung, Vernetzung und „Wearables“ sorgen für Dynamik

Die neuen Lauftage Montag bis Donnerstag sind bei den Fachbesuchern der weltgrößten Medizinmesse MEDICA 2015 sowie der parallelen Zuliefererfachmesse COMPAMED 2015 auf breite Zustimmung gestoßen und wurden vom Start weg in diesem Jahr gut angenommen. „Die 19 Messehallen waren durchweg stark frequentiert. Die Konzentration der MEDICA + COMPAMED auf die normalen Wochenarbeitstage bietet dem Fachpublikum vielfältigere Möglichkeiten der Reiseplanung. Das hat sich auch diesmal direkt positiv ausgewirkt auf die gut besuchten Fachmesse-Foren sowie die begleitenden Konferenzen. Hier fanden die vielen Programm-Highlights an allen Tagen regen Zuspruch“, zieht Joachim Schäfer, Geschäftsführer der Messe Düsseldorf, Bilanz.

Vom 16. – 19. November kamen 130.000 Fachbesucher aus rund 120 Nationen nach Düsseldorf (Vorjahr: 128.500). Der Anteil internationaler Besucher lag bei über 50 Prozent, auffällig viele kamen aus den Überseemärkten USA, Lateinamerika und verstärkt aus dem Iran und den arabischen Ländern. „Die MEDICA ist und bleibt über alle Ländergrenzen hinweg ein Top-Event für Entscheider“, ergänzt Joachim Schäfer im Hinblick auf die Tatsache, dass 96 Prozent der Besucher über Entscheidungskompetenz verfügen. Den für Investitionen besonders relevanten Experten aus Kliniken, Praxen, Labors, Handel sowie aus Reihen der Industrie und der Kostenträger (Krankenkassen) wurde von den erstmals fast 5.000 Ausstellern aus 70 Nationen das komplette Neuheiten-Spektrum für die ambulante und klinische Versorgung geboten.

Vom hohen Internationalitätsgrad der MEDICA auf der Besucherseite profitieren die Aussteller in besonderem Maße. Denn die Medizintechnik-Industrie entwickelt sich unverändert dynamisch, vor allem getrieben durch das Exportgeschäft. Die im Bundesverband Medizintechnologie e. V. (BVMed) organisierten Unternehmen erwarten für das laufende Jahr ein weltweites Umsatzwachstum von 6,8 Prozent, wohingegen in Bezug auf den deutschen Markt ein Wachstum um 4,3 Prozent prognostiziert wird. Die Branchenverbände SPECTARIS und ZVEI bestätigten zur MEDICA 2015 für ihre Mitgliedsunternehmen ebenfalls ein deutliches Wachstum von mindestens 6 Prozent, auch resultierend aus „soliden“ Zuwächsen im Westeuropa-Geschäft. Das Umsatzvolumen der deutschen Hersteller liegt demnach bei derzeit gut 27 Milliarden Euro bei einer Exportquote von 68 Prozent. Immerhin bleibt der unmittelbar vor den Messetoren der MEDICA gelegene deutsche Markt aus Sicht der Industrie unverändert lukrativ. Er gilt nicht nur hinter den USA und knapp hinter Japan als drittgrößter Markt für Medizintechnik und Medizinprodukte. Deutschland kann auch mit seiner guten Infrastruktur des Gesundheitswesens punkten, einem hohen Versorgungsniveau für Patienten sowie gut ausgebildeten Medizinern und einem hohen Standard der klinischen Forschung. [...]

Quelle: Auszug aus der Pressemeldung der Messe Düsseldorf vom 19. November 2015

Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) präsentierte biosaxony wieder die sächsischen Life Sciences sowie den Wirtschaftsstandort Sachsen auf dem IHK-Gemeinschaftsstand. Die IHK zu Leipzig stellte insgesamt drei Gemeinschaftsstände in den Hallen3, 6 und 7a für die Aussteller zur Verfügung, auf denen sich insgesamt 19 Unternehmen aus dem Freistaat präsentierten.

Neben weiteren Kontakten zu sächsischen und nationalen Ausstellern wurden insbesondere Verbindungen zu den unterschiedlichsten Wirtschaftsregionen und Wirtschaftsförderern geknüpft und vertieft.

Weiterhin fanden interessante Gespräche zum Thema Medizintechnik mit Vertretern aus Korea sowie mit dem Massachusetts Life Sciences Center statt. Beide Cluster sind an einer Zusammenarbeit mit dem Freistaat interessiert.

Beim Medtech-Unternehmerfrühstück von BioRegio STERN und biosaxony auf dem Gemeinschaftsstand von Baden-Württemberg nutzen Unternehmer aus dem Wirtschaftsraum um Stuttgart, Tübingen, Esslingen, Reutlingen und Neckar-Alb und Sachsen die Möglichkeit, sich kennen zu lernen, um Kontakte zu knüpfen und neue Projektpartnerschaften anzubahnen.

Nach der BIO und der Biotechnica ist die MEDICA 2015 die dritte große internationale Messe, auf der biosaxony den Verbund präsentiert. Die Teilnahme auf der MEDICA verdeutlicht noch einmal den Anspruch von biosaxony, sich auf dem Gebiet der Medizintechnik weiter zu profilieren und vorhandene Netzwerk zu erweitern.