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EU-Förderperiode 2014-2020: strategische Ausrichtung stärkt die regionale Wettbewerbsfähigkeit

28.03.2014
Fiedler: „Schwerpunkte der neuen EU-Förderperiode sind Innovation, Infrastruktur und Bildung – das kommt Sachsen entgegen“

Fiedler: „Schwerpunkte der neuen EU-Förderperiode sind Innovation, Infrastruktur und Bildung – das kommt Sachsen entgegen“

Anlässlich des 4. Mittelsächsischen Wirtschaftstages in Mittweida hat Staatssekretär Fiedler die Teilnehmer heute über die neue Förderperiode der EU 2014-2020, ihre strategische Ausrichtung und neue Förderarchitektur informiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Chancen für die wirtschaftliche Entwicklung des Freistaates Sachsen und ein Appell an die Regionen, eigene Schwerpunkte im Rahmen der EU-2020-Strategie zu setzen.

In der aktuellen Förderperiode (2014-2020) erhält der Freistaat Sachsen 2,75 Milliarden Euro für die beiden Operationellen Programme EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und ESF (Europäischer Sozialfonds). Rund 2,09 Milliarden Euro sind davon für den EFRE-Fonds vorgesehen, die übrigen Mittel (0,66 Milliarden Euro) für den ESF-Fonds.

Das EFRE-Programm orientiert sich im aktuellen Förderzeitraum inhaltlich an den Leitlinien der EU-2020-Strategie, die eine Konzentration der Mittel auf die Stärkung von Forschung und Innovation, auf die Wettbewerbsfähigkeit von kleineren und mittleren Unternehmen (KMU) sowie auf die Verringerung der CO2-Emissionen vorsieht.

„Diese besonderen Schwerpunkte, also Investitionen in die Infrastruktur der Zukunft, und die gezielte Unterstützung des sächsischen Mittelstands kommen einem hochinnovativen Land wie Sachsen sehr zugute und bilden sich in den Operationellen Programmen des Freistaats ab“, sagte Staatssekretär Fiedler.

Auch der ESF richtet sich nach der EU-2020-Strategie aus, was die Arbeitsfelder Beschäftigung, Bildung und Armutsbekämpfung umschließt. Sachsen setzt weiterhin auf die Integration in den so genannten „ersten Arbeitsmarkt“: Ein Schwerpunkt der ESF-Förderung betrifft die Sicherung des heimischen Fachkräftebedarfs durch berufliche Aus- und Weiterbildung, Verbesserung der Berufsorientierung und die Integration von Benachteiligten in den Arbeitsmarkt.

Quelle: Pressemitteilung des SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 28.03.14