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„biosaxony vor Ort“ zum zweiten Mal Gast in Leipzig

07.02.2013
Auf dem eigens für Veranstaltungen ausgebauten Dachboden – der „TENNE“ – lauschten die interessierten Gäste den Vorträgen zum 7. "biosaxony vor Ort" am 05. Februar 2013 im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KuZ).

Auf dem eigens für Veranstaltungen ausgebauten Dachboden – der „TENNE“ – lauschten die interessierten Gäste den Vorträgen zum 7. "biosaxony vor Ort" am 05. Februar 2013 im Kunststoff-Zentrum in Leipzig (KuZ).

Herr Sven Biewald und Herr Kurt Schick stellten zunächst das Mitgliedsunternehmen Labexchange Service GmbH vor. Dieses bietet einen qualifizierten und herstellerunabhängigen Service für Labor- und Analysengeräte an und deckt das breite Spektrum im Bereich der Inspektion, der Wartung und der Instandsetzung jeglicher Art und sämtlicher Marken ab. Hierfür steht ein Kooperationsnetzwerk mit weit mehr als 220 unabhängigen Servicefirmen zur Verfügung.

Herr Dr. Bloß, Geschäftsführer des KuZ und Gastgeber der Veranstaltung, präsentierte im Anschluss die Forschungsbereiche und das Leistungsangebot des KuZ  entlang der Wertschöpfungskette von der Formteilentwicklung bis hin zur Kleinserienfertigung.

Anschaulich und anhand kurzer Filme erläuterte Herr Dr. Bloß, wie mittels unterschiedlicher Verfahren Kunststoffteile mit hoher Funktionalität entstehen, wie z. B. das 2-Komponenten-Mikrospritzgießen zur Herstellung von Biochips, mikro-optischen Sensoren und elektronischen Schaltungsträgern (MID); das Ultraschall-Schweißen, -Nieten und –Bördeln für das sichere Verbinden unterschiedlicher Werkstoffe; spezielle Polyurethantechnik zur Herstellung trennnahtfreier Formteile für keimfreie Oberflächen und mit Einsatzmöglichkeiten in der Prothetik; das Anspritzen von Steckern an textile Leiterbahnen für funktionale Kleidung mit Sensorik oder zur Stromgewinnung für deren Heizung.
Vielfältige Schnittstellen zu den Lebenswissenschaften – ein breiter Raum für Kooperationen - wurden aufgezeigt.
Schwerpunkt des folgenden Rundganges war die Mikrokunststofftechnik, gerade interessant im Hinblick auf die minimalinvasive Medizin (Mikroteile) und Biotechnologie (Mikrofluidik).
Beim anschließenden Get-Together nutzen die Gäste intensiv die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen. Das Feedback zur Veranstaltung war dabei durchweg positiv, und es konnten wieder wichtige Kontakt geknüpft und vertieft werden.

bioaxony freut sich darauf, möglichst viele der Gäste und weitere Netzwerkpartner auf dem nächsten biosaxony vor Ort am 20. März in Riesa zu begrüßen. An der Studienakademie wird sich dann alles um das Thema „Duale Ausbildung von Grundberuf bis Studium – ein in Sachsen etabliertes Ausbildungsformat“ drehen.