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Richtlinien zum Förderprogramm Eurostars

28.04.2014
Eurostars ist ein grenzüberschreitendes gemeinsames KMU-Förderprogramm von 33 Ländern - darunter die 28 EU-Mitgliedstaaten - und der Europäischen Kommission im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA auf Basis von Artikel 185 AEUV.

Eurostars ist ein grenzüberschreitendes gemeinsames KMU-Förderprogramm von 33 Ländern - darunter die 28 EU-Mitgliedstaaten - und der Europäischen Kommission im Rahmen der europäischen Forschungsinitiative EUREKA auf Basis von Artikel 185 AEUV. Damit ist Eurostars als gemeinsames europäisches Programm ein Baustein zur Realisierung des Europäischen Forschungsraums ("Joint Programme"). Es richtet sich an forschungstreibende2 kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die mit Partnern in anderen Mitgliedsländern gemeinsam Forschungs- und Entwicklungsprojekte durchführen wollen. Im begrenzten Umfang können auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gefördert werden, vor allem wenn sie in diesen gemeinsamen Projekten mit KMU aus Deutschland zusammenarbeiten.

EUREKA ist eine politische Initiative für grenzüberschreitende europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet technologischer Forschung und Entwicklung für zivile Zwecke. Nach dem sogenannten "Bottom-up-Prinzip" können die Projektinhalte frei bestimmt werden. Ziel dieser Initiative ist es, das in Europa vorhandene Potenzial an fachlichem Know-how und Ressourcen in Kooperationsprojekten zu bündeln und somit effektiver zu nutzen. Ziele sind:

  • Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt
  • Stärkung des europäischen Binnenmarktes
  • Lösung länderübergreifender Probleme

(Weitere Informationen zu EUREKA unter http://www.dlr.de/EUREKA)

Eurostars folgt den Prinzipien von EUREKA. Dazu gehört insbesondere, dass es keine thematischen Vorgaben gibt (kein Top-down-Prinzip). Vielmehr werden die Projektthemen von den KMU und ihren Forschungspartnern entwickelt (Bottom-up-Prinzip).

KMU stellen einen Großteil der Arbeitsplätze und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaftskraft Deutschlands und Europas. Für ein exportorientiertes Land wie Deutschland ist internationale Kooperation notwendig, um von den Wachstumschancen im Außenhandel zu profitieren. Großunternehmen und der größere industrielle Mittelstand sind traditionell stark im internationalen Wettbewerb vertreten und profitieren daher in hohem Maße von den Wachstumschancen im Ausland. Für KMU gestaltet sich der Einstieg in solche internationale Kooperationen schwieriger. Daher sollen KMU mit Eurostars unterstützt werden, Forschung und Entwicklung gemeinsam mit Partnern in grenzüberschreitenden europäischen Kooperationsprojekten im zivilen Bereich zu betreiben.

Dabei sollen neue oder verbesserte Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen entwickelt werden. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse der geförderten FuE-Projekte spätestens zwei Jahre nach Projektende als Produkte/Verfahren oder Dienstleistungen auf dem Markt sind. Für den Bereich Biomedizin/Medizin sollte maximal zwei Jahre nach Projektende der Beginn der klinischen Studien erfolgen.

Es werden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in europäischen Kooperationen gefördert, die den dargestellten Zuwendungszwecken und -zielen entsprechen.

Zuwendungsvoraussetzungen und weitere Informationen unter http://eurostars.dlr.de/

Nächster Cut-off: 11.09.2014

Eine Antragstellung ist nur auf diesem Wege möglich: https://foerderportal.bund.de/easyonline/