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Richtlinie "Regionales Wachstum": Sachsen kümmert sich um kleine Unternehmen – bereits 2,3 Millionen Euro Fördermittel bewilligt

15.04.2019
Martin Dulig: „Für Unternehmen in allen sächsischen Landkreisen sind bereits Bewilligungen erfolgt.“

Das sächsische Kabinett hat im Januar dieses Jahres die Förderrichtlinie „Regionales Wachstum“ beschlossen. Damit sollen kleine Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und überwiegend regionalem Absatz gezielt bei Investitionen unterstützt werden. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig hat heute im Sächsischen Landtag eine erste Zwischenbilanz gezogen.

„Das Programm stößt auf großen Bedarf und hat bereits eine rege Nachfrage ausgelöst. Mit Stand vom 5. April lagen 175 Anträge vor. Davon sind bereits 43 Anträge mit einem Zuschuss von ca. 2,3 Millionen Euro bewilligt worden“, sagt Minister Dulig. „Ich freue mich besonders, dass aus allen sächsischen Landkreisen Anträge vorliegen und für Unternehmen in allen Landkreisen bereits Bewilligungen erfolgt sind.“

Die meisten Förderanträge stammen aus den Landkreisen Görlitz (23 Prozent aller Anträge), Vogtland (16 Prozent) und Erzgebirge (12 Prozent). Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Bewilligungen, von denen 28 Prozent auf den Landkreis Görlitz, 14 Prozent auf das Erzgebirge und 9 Prozent auf das Vogtland entfallen. Auch der Landkreis Bautzen ist bei den Bewilligungen gut vertreten (12 Prozent). Betrachtet man die Branchen, liegt der Schwerpunkt deutlich beim verarbeitenden Gewerbe. Mehr als die Hälfte der Anträge und fast drei Viertel der Bewilligungen kommen aus diesem Bereich.

Martin Dulig betont: „Es gibt keine regionalen Budgets. In welche Region die Zuwendung geht, hängt allein von den Ideen und der Investitionsbereitschaft der Unternehmen ab.“ 13 Anträge seien bislang abgelehnt worden. Grund dafür sei in der Regel die fehlende Förderfähigkeit. Beispielsweise lagen die Unternehmen außerhalb des Fördergebiets oder waren überwiegend überregional tätig. „Grundsätzlich ist das Programm Regionales Wachstum breit angelegt und branchenoffen ausgestaltet“, so Martin Dulig.