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Richtfest im Forschungscampus Biotechnologie

08.09.2016
Neubau für das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und das Zentrum für Innovationskompetenz B CUBE in Dresden.

In der Dresdener Johannstadt entsteht ein weiterer Baustein für den Forschungscampus Biotechnologie.

Heute wurde in Anwesenheit des sächsischen Finanzministers Prof. Dr. Georg Unland, des Abteilungsleiters im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Matthias Graf von Kielmannsegg sowie führender Persönlichkeiten aus dem Bereich der Forschung das Richtfest des Neubaus für das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und das Zentrum für Innovationskompetenz B CUBE in Dresden begangen.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich sagte im Vorfeld des Termins: „Der Neubau ist wichtiger Bestandteil des neuen Biotechnologie-Forschungscampus und schafft sehr gute Bedingungen für Top-Wissenschaftler an einer Top-Adresse. Damit stärken wir nicht nur die Exzellenzuniversität Dresden, sondern den Wissenschaftsstandort Sachsen insgesamt.“

Finanzminister Unland erklärte in seiner Ansprache: „Die großen Investitionen in Wissenschaft und Forschung sind eine bedeutende Kraftanstrengung des Freistaates. Sie wurden und werden durch eine solide Haushaltspolitik ermöglicht.“

Die Fertigstellung des Neubaus ist für die erste Jahreshälfte 2018 vorgesehen. Die Baukosten werden insgesamt ca. 41,2 Millionen Euro betragen. Der Bau wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. Der Neubau bietet eine Nutzfläche von ca. 5500 m², die etwa zu gleichen Teilen auf die Nutzer entfällt. Durch die gemeinsame Nutzung von Seminarräumen, Wirtschaftsflächen und Haustechnik entstehen Synergieeffekte.

Hintergrund:
Das Zentrum für Innovationskompetenz B CUBE der TU Dresden erforscht neue Ansätze auf dem Gebiet des „Molecular Bioengineering“. Aus der Beobachtung und Analyse von Naturphänomenen auf molekularer Ebene werden technisch nutzbare Anwendungen entwickelt.
http://www.bcube-dresden.de/

Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) in der Helmholtz-Gemeinschaft erforscht Gemeinsamkeiten und Unterschiede verschiedener Gehirnerkrankungen. Ziel ist dabei die Entwicklung neuer präventiver und therapeutischer Ansätze. Am DZNE wird Grundlagenforschung eng mit klinischer Forschung verbunden um neue diagnostische Marker zu finden und eine rasche Entwicklung neuer Therapien zu ermöglichen.
http://www.dzne.de/standorte/dresden.html

Weiterführende Links

Quelle: Medieninformation des Sächsischen Staatsministerium der Finanzen vom 7. September 2016