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Neues Lern- und Kompetenzzentrum auf dem Medizin-Campus übergeben

11.01.2019
Haus D in der Liebigstraße vereint Bibliothek, LernKlinik und Mensa unter einem Dach.
Studieren und forschen in modernsten Räumen: Heute (9. Januar) übergab das Sächsische Staatsministerium der Finanzen (SMF) den Schlüssel für das umgebaute und sanierte Lern- und Kompetenzzentrum auf dem Leipziger Medizin-Campus an die Universität. In großzügigen Räumlichkeiten ausgestattet mit moderner Technik bieten nun die Bibliothek Medizin/Naturwissenschaften der Universitätsbibliothek Leipzig, die LernKlinik und die Mensa auf dem Medizin-Campus des Studentenwerks Leipzig beste Bedingungen für Forschung und Lehre. Seit 2015 wurde das ehemalige Speisenversorgungszentrum unter der Regie der Niederlassung Leipzig II des Staatsbetriebes Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) umfassend saniert und umgebaut.

„Mit der heutigen Übergabe erhält die Universität ein multifunktionales Gebäude, das uns besonders in der Lehre neue Möglichkeiten eröffnet. Praxisnahe Ausbildung auf höchstem Niveau bietet unter anderem die erweiterte LernKlinik, in der nun angehende Ärzte mit modernster Technik optimal auf ihren Beruf vorbereitet werden können. Das neue Gebäude schafft einmal mehr die kurzen Wege auf unserem Medizin-Campus in der Liebigstraße, die für unsere Studierenden und Mitarbeiter so wichtig sind. Ich danke allen Planern, Architekten und Bauschaffenden sowie insbesondere dem Freistaat Sachsen als Geldgeber des Projekts“, sagt Prof. Dr. Beate Schücking, Rektorin der Universität Leipzig. Der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Christoph Josten, hebt die enge räumliche Verbindung von Bibliothek, LernKlinik und Mensa als Leipziger Besonderheit hervor: „Das neue Lern- und Kompetenzzentrum bietet unseren Studierenden und Mitarbeitern künftig viel Raum, um sich auszutauschen und auf Prüfungen vorzubereiten. Auch die räumliche und inhaltliche Nähe zur Klinik ist gegeben: Studierende können vom Krankenbett direkt in die neue LernKlinik wechseln und ihr Wissen weiter vertiefen.“ Bei der heutigen feierlichen Übergabe erhielten Rektorin und Dekan den symbolischen Schlüssel für das neue Haus D vom Amtschef des SMF, Dirk Dietrichs, und Uwe Gaul, Staatssekretär des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Im neuen Gebäude ist im Erd- und ersten Obergeschoss die Bibliothek Medizin/Naturwissenschaften eingezogen. Sie bietet Literatur und moderne Arbeitsplätze für die Medizin, Pharmazie, Chemie und Physik sowie die Bio- und Geowissenschaften. Studierende und Forschende finden hier 377 Einzel- und Gruppenarbeitsplätze, einen Eltern-Kind- und einen Schulungsraum. Dank der neuen Selbstverbucher- und Rückgabeautomaten können bis in die späten Abendstunden Medien ausgeliehen und wieder abgegeben werden. Die Gruppenarbeitsräume eignen sich als Treffpunkt zwischen den Vorlesungen und zur Vorbereitung von Seminarprojekten. Im größten findet sich ein interaktives Whiteboard mit dem digitale Mindmaps erstellt oder Vorträge präsentiert werden können, auch mobile Endgeräte kann es spiegeln. So können Studierende bestens ausgestattet gemeinsam über Protokolle, E-Books oder Videos diskutieren. Das vielfältige Angebot an Lern- und Arbeitsplätzen spiegelt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer und schließt so eine Lücke auf dem Campus der Universitätsmedizin.

Das neue Skills- und Simulationszentrum der Medizinischen Fakultät, die LernKlinik Leipzig, ist im 2. Obergeschoss des Gebäudes untergebracht. Die Nutzungsfläche hat sich nun deutlich auf 650 Quadratmeter vergrößert. Durch die Einbindung modernster technischer Möglichkeiten kann das Angebot im Bereich Skills- und Kommunikationstraining im Studium der Human- und Zahnmedizin sowie der Pharmazie deutlich erweitert werden. Hier werden verschiedene klinisch-praktische Fertigkeiten und Fähigkeiten vermittelt, die wichtig für den Arztberuf sind – eine Ultraschalluntersuchung durchführen, Blut abnehmen oder ein Arzt-Patienten-Gespräch führen. Beim Umbau wurde auf unterschiedlichste Nutzungsmöglichkeiten der Themenräume geachtet, so dass perspektivisch eine Vielzahl innovativer Lehrkonzepte umgesetzt und praktisch erlebt werden können.

Quelle: Newsmeldung der Universität Leipzig vom 09. Januar 2019