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Mitteldeutsche Life Sciences-Branche will stärker zusammenarbeiten

26.02.2016
Die Partner der Projektgruppe "Life Sciences Mitteldeutschland" vereinbarten eine stärkere Zusammenarbeit der mitteldeutschen Branchenakteure unter dem Dach der Metropolregion.

In der vergangenen Woche traf sich erstmals die Projektgruppe „Life Sciences Mitteldeutschland“. Die Partner vereinbarten eine stärkere Zusammenarbeit der mitteldeutschen Branchenakteure unter dem Dach der Metropolregion.

„Es existiert noch viel ungenutztes Kooperationspotenzial zwischen den Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen an den einzelnen Life Sciences-Standorten in Mitteldeutschland. Eine Stärkung der länderübergreifenden Zusammenarbeit auf Cluster-Ebene kann dazu beitragen, diesen unbefriedigenden  Status quo zu verbessern und die Region national wie international sichtbarer zu machen“, erklärt André Hofmann, Geschäftsführer des biosaxony e.V.

„Den beteiligten Partnern geht es dabei nicht um den Aufbau zusätzlicher Strukturen, sondern um die bessere Vernetzung der bereits vorhandenen Akteure. Dafür konnten wir die Europäische Metropolregion Mitteldeutschland als Umsetzungsplattform für die projektbezogene Zusammenarbeit gewinnen“, betont Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer der Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH sowie der Bio-Zentrum Halle GmbH.

So sollen die „Deutschen Biotechnologietage 2016“ am 26. und 27. April 2016 in Leipzig sowie die „bionection–Partnering Conference for Technology Transfer in Life Sciences“ am 19. und 20. Oktober 2016 in Halle (Saale) für die gemeinsame Präsentation des Life Sciences-Standortes genutzt werden. Weitere Themen der geplanten Zusammenarbeit sind die Unterstützung von Startups sowie die Etablierung einer länderübergreifenden Fachveranstaltung für die Branche in Mitteldeutschland.

Zu den Gründungspartnern der Projektgruppe „Life Sciences Mitteldeutschland“ gehören neben dem biosaxony e.V. und der TGZ Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH auch die BMD - Life Science Agentur Sachsen-Anhalt, der InfectoGnostics Forschungscampus Jena, das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG sowie die AG „Wirtschaft und Standortentwicklung“ der Europäischen Metropolregion Mitteldeutschland. Weitere Akteure aus dem mitteldeutschen Cluster Life Sciences sind eingeladen, an dem Vorhaben mitzuarbeiten.

Weitere Informationen
biosaxony e.V.
BMD GmbH
TGZ Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH
Technologiepark weinberg campus
InfectoGnostics Forschungscampus Jena e.V.
KPMG

Quelle: Pressemeldung der Metropolregion Mitteldeutschland Management GmbH vom 26.02.12016