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„Innovationszentren – next generation“

26.09.2019

„Innovationszentren – next generation“ - unter diesem Motto fand vom 15.-17. September die Jahreskonferenz des Bundesverbandes deutscher Innovationszentren in München statt. Gastgeber war das MTZ – Münchner Technologiezentrum, ein Unternehmensbereich der MGH-Münchner Gewerbehof- und Technologiezentrumsgesellschaft mbH. Das Münchner Technologiezentrum agiert am Standort  München als erfolgreiche Anlaufstelle für innovative Gründer und  vermietet derzeit auf 10.000 qm an 106 innovative High-Tech-Gründer, die neben Service auch Beratung vor Ort bekommen.
Die Konferenz selbst fand im frisch sanierten Gebäude der IHK zu München und Oberbayern statt. Als Partner unterstützte  insbesondere das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie die Veranstaltung. Über 100 Zentrumsleiterinnen und -leiter diskutierten unter dem Konferenzmotto Themen, die sich speziell um die Ansprüche und Anforderungen neuer und zukünftiger Gründer drehten. Der  Austausch von best-practises und Erfahrungen bei der  Gründerunterstützung sowie zur optimalen Betreuung von Wachstumsunternehmen, aber auch der Entwicklung der Zentren  selbst waren weitere Inhalte der Veranstaltung. Wichtige Aspekte sind heute insbesondere Digitalisierung und Vernetzung. Davon  profitieren nicht nur die betreuten Startups und jungen  Unternehmen, sondern auch die Zentren selbst können sich regionalen Entwicklungen erfolgreich anpassen und wichtige Partner an ihren Standorten werden. Acceleratoren, Hubs oder Inkubatoren ergänzen heute zunehmend die Angebote der Innovationszentren innerhalb der Gründerökosysteme.
Mit Vorträgen, Barcamp, world-café und Podiumsdiskussionen bot die BVIZ-Konferenz den Teilnehmern vielfältige Angebote und  Informationen sowie mit einem attraktiven Rahmenprogramm auch Gelegenheit zum Netzwerken. „München ist ein erfolgreicher und attraktiver Standort für Startups und insbesondere innovative Gründer“, sagt Cristina Mann, Leiterin des Münchner  Technologiezentrums MTZ.

„Wir haben uns sehr gefreut, den Mitgliedern des Bundesverbandes auf der Jahreskonferenz einen Einblick in das Gründungsgeschehen in München sowie auch des Freistaates Bayern geben zu können. Welche Unterstützungsangebote für die Startups hier geboten werden, wie z.B. die digitale Gründeroffensive des Freistaates  Bayern konnten wir gemeinsam mit Partnern aus der Region  vorstellen. Wir haben uns gefreut, die Teilnehmer der BVIZ-Jahreskonferenz in der wunderschönen Landeshauptstadt München begrüßen zu können!“
Für die Arbeit der Innovationszentren gab die Konferenz wichtige
Impulse. Die Innovationszentren Deutschlands betreuten allein im Jahr 2018 über 4.350 Unternehmensgründungen und trugen bis heute zur Schaffung von über 285.700 Arbeitsplätzen bei. Gut die Hälfte aller Zentren sind im BVIZ-Bundesverband organisiert. Aktuell arbeiten deutschlandweit etwa 89.450 Mitarbeiter in den 12.360 Unternehmen, die in den Innovationszentrum beheimatet sind. Über 45.460 Unternehmen haben die Zentren nach einer Gründungsphase und Verweildauer in den Zentren von durchschnittlich 5 Jahren bereits wieder verlassen und sich erfolgreich in den Regionen angesiedelt. Die Regionen Deutschlands profitieren von den Neugründungen, Unternehmensansiedlungen, geschaffenen Arbeitsplätzen und wachsenden Steuereinnahmen. Investitionen in die Zukunft, die sich bezahlt machen.

Quelle: Bundesverband Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e. V. vom 19. September