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Forscher bereiten ein Robotik-Zukunftscluster an der TU Chemnitz vor

10.11.2021
Wie Roboter Industrie und Handwerk unterstützen können, wollen Forscher aus Dresden und Chemnitz im Zukunftscluster Smarthi zeigen: Wenn Roboter und Menschen in zeitflexiblen und ortsunabhängigen Teams zusammenarbeiten, könnten bessere Arbeitsbedingungen geschaffen und Menschen bei manuellen Tätigkeiten geschützt und unterstützt werden. Ein Anwendungsszenario ist die Fernsteuerung und Wartung von Produktionsanlagen durch mehrbeinige Roboter.

Umsetzen wollen die Forscher ihre Ideen im Rahmen der Zukunftscluster-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Sie bewerben sich um 45 Mio. Euro an Fördermitteln. Mit seinem Konzept hat es das Team der Technischen Universität Chemnitz, der Technischen Universität Dresden, der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden sowie des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU bereits in die Runde der 15 Finalisten aus 117 eingereichten Cluster-Ideen geschafft. Seit Oktober 2021 erhält Smarthi rund 230 000 Euro vom BMBF, um die Strategie und Pläne für Projekte auszuarbeiten. Smarthi wird sich vor allem der Automatisierung, Künstlichen Intelligenz (KI), Sensorik, Mensch-Roboter-Kollaboration, Systemintegration sowie der Integration von Artificial Reality- und Virtual Reality-Lösungen (AR und VR) widmen.

Quelle: medizin&technik vom 10.11.2021