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Experte für klinische Forschung durch berufsbegleitendes Studium an der Universität Leipzig – Schnuppertage im Juni

02.06.2016
Das Besondere an dem Studiengang ist der Fokus auf die translationale Medizin, also die Übertragung von erfolgversprechenden Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in neue Therapieansätze. Das zweijährige Masterstudium startet im Oktober 2016 zum vierten Mal.

Deutschland ist nach den USA führend bei klinischen Studien, in denen neue Medikamente und Therapien an Patienten getestet werden. Für Ärzte und Wissenschaftler ist die klinische Forschung ein wachsender Arbeitsmarkt in Universitäten, Forschungseinrichtungen, in pharmazeutischen oder biotechnologischen Unternehmen. Deshalb bietet die Universität Leipzig zusammen mit dem Zentrum für Klinische Studien einen berufsbegleitenden Masterstudiengang „Klinische Forschung und Translationale Medizin“, der im Oktober 2016 zum vierten Mal startet. Am 10. oder 11. Juni können Interessierte an einem Schnuppertag an den Lehrveranstaltungen teilnehmen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstütze den Aufbau des zweijährigen Masterprogramms, das sich an Human-, Zahn- und Veterinärmediziner sowie an Lebens- und Naturwissenschaftler wendet und mit einem Master of Science abschließt.

Der Weiterbildungsstudiengang bietet eine systematische Ausbildung in der klinischen Forschung und fokussiert auf die Verknüpfung von Wissenschaft und Anwendung. Das Curriculum ist interdisziplinär ausgerichtet und verbindet Inhalte zu Aufbau und Durchführung klinischer Studien, zu Medizin und Biowissen­schaften, Biometrie und Statistik, sowie Management, Ökonomie und Recht. Dazu kommen Themen von der Arzneimittelforschung bis zur Zulassung von Medikamenten. Ein weiterer Schwerpunkt sind die biologischen Mechanismen neuartiger Therapieprinzipien, wie z. B. der Zell- oder Gentherapie, sowie deren gesetzliche Anforderungen und Übertragung in die klinische Praxis.

Durch die Anbindung an das Zentrum für Klinische Studien (ZKS Leipzig) und die Kooperation mit weiteren wissenschaftlichen und forschenden Einrichtungen verfügen die Dozenten über große Expertise und Praxisnähe. Dr. Florian Uhle unterstreicht die Praxisrelevanz seines Leipziger Studiums so: „Ich erlebe täglich Situationen in meinem beruflichen Alltag an der Uniklinik Heidelberg, bei denen ich auf im Studiengang erworbene Kenntnisse und Wissen zurückgreifen kann. Dies gilt insbesondere bei der Planung einer klinischen Studie und den rechtlichen Rahmenbedingungen, aber auch bei der statistischen Auswertung. Selbst wenn Studien immer Teamarbeit sind, ist es enorm hilfreich, ein breites Verständnis über alle Teilbereiche zu besitzen, um auf Augenhöhe mit den jeweiligen Experten zu kommunizieren.“

Das Studium ist berufsbegleitend möglich, da neben einem Präsenzwochenende im Monat die Studienzeit flexibel geplant werden kann. Die Absolventen können nach Abschluss der zweijährigen Ausbildung leitende Positionen in der klinischen Forschung anstreben. Privatdozent Dr. Jan Wallenborn, Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie am HELIOS Klinikum Aue, absolvierte den M.Sc.-Studiengang. Er setzte seine Kenntnisse ein, um ein Studienzentrum an einem Akademischen Lehrkrankenhaus aufzubauen, Studienpersonal auszubilden und fünf international-multizentrische Studien durchzuführen.

Vertiefende Informationen zum Masterstudium und den Einstiegsmöglichkeiten bietet zks-msc.uni-leipzig.de. Bei Fragen steht der Akademische Direktor Dr. Wolf Oehrl zur Verfügung; er nimmt auch Anmeldungen für die Schnuppertage entgegen.

Kontakt:
Dr. Wolf Oehrl
Akademischer Direktor des M.Sc. Clinical Research and Translational Medicine
Zentrum für Klinische Studien Leipzig der Universität Leipzig
Härtelstraße 16-18, D-04107 Leipzig
Tel.: + 49 341 97 16283
E-Mail: wolf.oehrl@zks.uni-leipzig.de
www.zks-msc.uni-leipzig.de

Doris Gabel, M.A.
Öffentlichkeitsarbeit
Zentrum für Klinische Studien Leipzig der Universität Leipzig
Härtelstraße 16-18, D-04107 Leipzig
Tel.: + 49 341 97 1617
E-Mail: doris.gabel@zks.uni-leipzig.de
www.zks.uni-leipzig.de

Quelle: Pressemitteilung des Zentrum für Klinische Studien Leipzig der Universität Leipzig vom 30. Mai 2016