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Erfolgreiche Projektförderung für Nachwuchsforschergruppen

28.06.2013
Ein Roboter, der Gegenstände herbeischafft, gelenkt von einer Tablet-App – nur ein Beispiel für erflgreiche anwendungsorientierte Projekte, die von sächsischen Nachwuchswissenschaftlern entwickelt wurden. Ein solcher Fahrroboter könnte künftig etwa beeinträchtigte Menschen im Haushalt unterstützen.

Ein Roboter, der Gegenstände herbeischafft, gelenkt von einer Tablet-App – nur ein Beispiel für erfolgreiche anwendungsorientierte Projekte, die von sächsischen Nachwuchswissenschaftlern entwickelt wurden. Ein solcher Fahrroboter könnte künftig etwa beeinträchtigte Menschen im Haushalt unterstützen.  Im Rahmen des OUTPUT-Tages 2013 der Fakultät Informatik an der TU Dresden wird Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer am 4. Juli innovative Entwicklungen testen. Insbesondere die Interaktion zwischen Mensch und Maschine steht dabei im Vordergrund. Hier kann man durch die Datenbrille schauen, im Soundgarden Bewegungen in Audiosignale umwandeln, Google Earth mit den Füßen oder einen Laserpointer durch Gesten steuern. 40 Projekte und 18 Firmen zeigen die neuesten Forschungsergebnisse aus den verschiedensten Gebieten der Informatik.

So wird die Ministerin auch einen „intelligenten Raume der Zukunft“ testen. Betritt man in einen solchen Raum, wird das Smartphone mit neuen Funktionen, „Apps“, aufgeladen, welche die Kommunikation mit der vielleicht fremden Umgebung erleichtern. Dies können wie Orientierungsdienste sein („wo bin ich“, „wo finde ich eine Person“), Kommunikationsdienste („zeig mir mal den Twitterkanal des Raums“), oder Vermittlungsdienste („erhöhe die Raumtemperatur um 2 Grad, falls alle einverstanden sind“). Mit dem neuen deutschen Personalausweis können diese Anwendungen datenschutzrechtlich sicher realisiert werden.  Diese und weitere Beispiele sind Ergebnisse und Projekte junger Wissenschaftler, die das Sächsische Wissenschaftsministerium mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds ESF gefördert hat.

In den vergangenen Jahren wurden an sächsischen Hochschulen über 600 Maßnahmen im Umfang von mehr als 170 Millionen Euro unterstützt. Dazu zählen unter anderem Nachwuchsforschergruppen und verschiedenen Promotionsmöglichkeiten.  "Wir fördern gezielt kluge Köpfe in Sachsen. So können wir Innovationspotenziale im Freistaat noch besser nutzen. Wir freuen uns über das große Interesse der Hochschulen an diesem Programm. Die Gelder der Europäischen Union sind hier hervorragend angelegt", erklärt die Sächsische Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer.

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