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DRESDEN-concept Genome Center wird DFG-Kompetenzzentrum für Hochdurchsatzsequenzierung

20.03.2018

Großer Erfolg für DRESDEN-concept: Das 2013 gegründete Genom Center wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) als eines der insgesamt vier bewilligten Kompetenzzentren für Hochdurchsatzsequenzierung gefördert. Dies verkündete die DFG am 16.03.2018.  Sie werden mit der „Next Generation Sequencing“-Technologie (kurz NGS) ausgestattet und mit einer Summe von insgesamt 14 Millionen Euro für zunächst drei Jahre gefördert.

Das kooperative Projekt der Technischen Universität Dresden und des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik wurde 2013 gegründet. Der Zusammenschluss von Mitarbeitern dieser Einrichtungen, sowie des Zentrums für Systembiologie Dresden und des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden, Exzellenzcluster an der TU Dresden, führt seitdem zur erfolgreichen Bündelung der Dresdener Expertise im Bereich der Gensequenzierung. Erst vergangene Woche wurde aus dem DRESDEN-concept Genome Center eine Innengesellschaft gegründet, die garantiert, dass Genom-Analyseverfahren und -methoden von möglichst vielen Wissenschaftlern im Forschungsverbund DRESDEN-concept genutzt werden können.

Mit NGS lässt sich das Genom, Epigenom und Transkriptom einer biologischen Probe vollständig erfassen und quantifizieren. Durch die Datenintensivität der Methode – neueste Geräte erzeugen bis zu 6 Terrabyte an Daten in weniger als zwei Tagen – und die sich daraus ergebende Komplexität der bioinformatischen Analysen, wird offensichtlich, dass ein möglichst breites Serviceangebot für viele wissenschaftliche Nutzer eine bioinformatische Beratung im Vorfeld und bei der Auswertung der Daten beinhalten muss.

Hier liegt nach Ansicht der DFG auch der Mehrwert bei der Nutzung von akademischen Einrichtungen, da qualitativ hochwertige und den sehr diversen wissenschaftlichen Fragestellungen angepasste Sequenzierleistungen zurzeit oftmals nicht durch kommerzielle Lösungen beziehungsweise Anbieter abbildbar sind. Im DRESDEN-concept Genome Center wird dieser Service und die Hilfestellung angeboten und durch die Förderung ausgebaut werden können.

Was ist DRESDEN-concept?

DRESDEN-concept ist ein Verbund aus 26 Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Die Zusammenarbeit im DRESDEN-concept zielt darauf ab, dass die Partner Synergien in den Bereichen Forschung, Ausbildung, Infrastruktur, Verwaltung und Transfer erschließen und nutzen. Dazu koordinieren sie ihre Wissenschaftsstrategie und identifizieren die Gebiete, in denen Dresden international führend ist. Die Partner arbeiten zusammen, um weltweit führende Wissenschaftler für Dresden zu gewinnen und diese an den hiesigen Wissenschaftsstandort zu binden. DRESDEN ist ein Akronym und steht für Dresden Research and Education Synergies for the Development if Excellence and Novelty.

DRESDEN-concept: www.dresden-concept.de
CRTD: www.crt-dresden.de
CMCB: www.tu-dresden.de/cmcb
TUD: https://tu-dresden.de/
MPI-CBG: https://www.mpi-cbg.de

Informationen für Journalisten:
Ivan Baines
Max-Planck-Institut für molekulare Zellbiologie und Genetik
Kaufmännischer Direktor
Tel. +49 (0) 351 210 2700
E-Mail: baines@mpi-cbg.de

Sonja Piotrowski
TU Dresden
Öffentlichkeitsarbeit und Marketing DRESDEN-concept
Tel. +49 (0) 351 463-40428
E-Mail: Sonja.piotrowski@tu-dresden.de

Quelle: Pressemitteilung der TU Dresden vom 19. März 2018