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DRESDEN-concept bekommt Zuwachs – aus 22 mach 24

16.02.2017

Gleich zwei Fraunhofer-Institute gehören zu den neuen Mitgliedern in der Forschungsallianz DRESDEN-concept: das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM und der Dresdener Institutsteil (All-Silicon System Integration - ASSID) des Fraunhofer-Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM. Der Verbund DRESDEN-concept besteht nun aus 24 Mitgliedern.

Als größter Fraunhofer-Standort Deutschlands ist es nur logisch, dass weitere Institute in den Verbund DRESDEN-concept aufgenommen werden. Das Fraunhofer IFAM und das Fraunhofer IZM-ASSID stellten ihre Anfrage für eine assoziierte Mitgliedschaft 2016, welche bei der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen wurde. Damit gehören dem Verbund nun sieben Dresdner Fraunhofer-Institute an.

Das Fraunhofer IFAM Dresden betreibt Grundlagen- und Anwendungsforschung zur problemorientierten Werkstoff- und Technologieentwicklung für innovative Sinter- und Verbundwerkstoffe, energietechnische Funktionswerkstoffe sowie zellulare metallische Werkstoffe.

Das Leistungsspektrum schließt die industrielle Umsetzung der  Forschungsergebnisse bis zur Fertigung prototypischer Bauteile ein,  welche beispielsweise für den Fahrzeugbau, in der Elektronik, im Maschinenbau, in der Energietechnik, in der Luft- und Raumfahrt oder etwa der Medizintechnik nötig sind. Spezielle Technologien, wie z. B. Additiv Generative Fertigung, Melt-Spinning, Schmelzextraktion, Spark-Plasma-Sintern, Mikrowellensintern, metallischer 3D-Siebdruck und Abformverfahren unterstützen die Werkstoff- und Komponentenentwicklung. Das Fraunhofer IFAM ist u.a. Mitglied im Dresdner Materialforschungsverbund, einem Kooperationspartner der Forschungsallianz DRESDEN-concept.

Der Dresdener Institutsteil (ASSID) des Fraunhofer IZM betreibt eine 300/200 mm Prozesslinie (ISO 9001) für die heterogene 3D Wafer Level Systemintegration und bietet kundenspezifische Prozessentwicklung sowie System-in-Package Entwicklungen von der Prototypenfertigung bis zur Kleinserie an. Darüber hinaus arbeitet das Fraunhofer IZM-ASSID sehr eng in einem internationalen Netzwerk mit Halbleiter- sowie Material- und Anlagenherstellern. Hierdurch kann ein breites Spektrum an kundenspezifischen Lösungen für mikroelektronische Produkte im Gesamtumfeld von Smart Systems u.a. für Automobil-, Industrie-, Medizin- und IoT-Anwendungen angeboten werden.

Was ist DRESDEN-concept?
DRESDEN-concept ist ein Verbund aus 24 Partnern aus Wissenschaft und Kultur. Die Zusammenarbeit im DRESDEN-concept zielt darauf ab, dass die Partner Synergien in den Bereichen Forschung, Ausbildung, Infrastruktur, Verwaltung und Transfer erschließen und nutzen. Dazu koordinieren sie ihre Wissenschaftsstrategie und identifizieren die Gebiete, in denen Dresden international führend ist. Die Partner arbeiten zusammen, um weltweit führende Wissenschaftler für Dresden zu gewinnen und diese an den hiesigen Wissenschaftsstandort zu binden.

In diesem Zusammenhang ist DRESDEN ein Akronym (eine Abkürzung) und bedeutet Dresden Research and Education Synergies for the Development of Excellence and Novelty. Deswegen muss das in Versalien geschrieben werden – wie etwa auch BMW. Es ist keine typografische Spielerei.
http://www.dresden-concept.de

Information für Journalisten:
Sonja Piotrowski
Technische Universität Dresden
Projektkommunikation DRESDEN-concept
Dezernat Strategie und Kommunikation
Tel.: +49 (0) 351 463-40428
Sonja.Piotrowski@tu-dresden.de

Cornelia Müller
Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM, Institutsteil Dresden
Tel.: +49 (0) 351 2537-555
cornelia.mueller@ifam-dd.fraunhofer.de

Georg Weigelt
Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration IZM
Tel.: +49 (0) 30 46403-279
georg.weigelt@izm.fraunhofer.de

Quelle: Presseinformation der TU Dresden vom 15. Febraur 2017