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Die Entscheidung fällt in Würzburg

02.04.2019
Sechs Forscherteams stehen im Finale um den Innovationspreis der Deutschen BioRegionen 2019

Die sechs Finalisten für den Innovationspreis der Bioregionen Deutschlands 2019 stehen fest. In der Vorauswahl überzeugen konnte eine Impfung gegen Zeckenbisse, eine automatisierte Legionellenuntersuchung von Trinkwasser, diagnostische Marker bei Prostatakrebs, ein Naturstoff zur Förderung von Pflanzenwachstum sowie immun¬therapeutische Ansätze bei Sepsis und Krebs. Das Finale und die Preisverleihung finden am 09. April im Rahmen der Deutschen Biotechnologietage 2019 in Würzburg statt.
Der Arbeitskreis der BioRegionen Deutschlands hat sechs Finalisten für den diesjährigen Innovationspreis bekanntgeben. Erstmals wird die Wahl der Gewinner selbst Teil der Deutschen Biotechnologietage 2019 sein: In einem interaktiven Format präsentieren die sechs besten Projektteams ihre Erfindungen der Jury und dem Publikum. Anschließend erfolgt die Verleihung der drei jeweils mit 2000 Euro dotierten Innovationspreise und des neuen Publikumspreises.
Von insgesamt 36 eingereichten Anträgen wählte die zwölfköpfige Jury im März folgende sechs Finalisten aus:
•    Norden Vaccines Team der TU Braunschweig
Impfung gegen Zeckenbisse
•    Prof. Matthias Feige & alphaSEPT team (Garching)
Immun-engineering in der Sepsistherapie
•    BlueLab Wasseranalysesysteme GmbH (Tübingen)
Automatisierte Legionellenuntersuchung von Trinkwasser
•    Tubulis i.G. (Martinsried) / LMU München
Die Tub-tag® Technologie für zielgerichtete Immuntherapien
•    Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Jena)
Pflanzenwachstum förderndes Gramibactin
•    Universitätsklinikum Köln
Diagnostischer Marker für Prostatakarzinome
Der Innovationspreis wird an Erfinder mit herausragenden, innovativen Ideen im Bereich der modernen Biotechnologie verliehen. Er möchte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stimulieren, ihre Erfindungen als Technologien oder Produkte in die Wirtschaft einzuführen – aus der Idee eine Innovation zu machen. Damit würdigt der Preis zugleich die Bedeutung der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft. Der Wettbewerb richtet sich an Inhaber oder Anwärter von Patenten aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland ist das zentrale Netzwerk der regionalen Initiativen zur Förderung der wirtschaftlichen Nutzung moderner Biotechnologien in Deutschland und verleiht den Innovationspreis bereits zum zwölften Mal. Ausgezeichnet werden dabei anwendungsorientierte Patente aus der LifeScience-Forschung. Der Wettbewerb wird in 2019 gemeinsam von BioRiver – Life Science im Rheinland e.V. (Düsseldorf) und InfectoGnostics Forschungscampus Jena e.V. (Jena) organisiert.

Über den Innovationspreis
Der Innovationspreis der BioRegionen Deutschlands ist eine Initiative des Arbeitskreises der BioRegionen. Der Arbeitskreis prämiert jedes Jahr die drei innovativsten (patentierten) Forschungsideen der Lebenswissenschaften. So fördert der Innovationspreis der BioRegionen Deutschlands den Transfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft und stärkt das öffentliche Interesse an biotechnologischer Forschung.
Weitere Informationen: www.innovationspreis-der-bioregionen.de

Über den Arbeitskreis der BioRegionen
Der Arbeitskreis der BioRegionen in Deutschland ist ein freiwilliger Zusammenschluss der deutschen BioRegionen und hat seine Geschäftsstelle bei der Biotechnologie-Industrie-Organisation Deutschland e. V. (BIO Deutschland) in Berlin. Die 31 Mitglieder beschäftigen sich mit Themen wie Finanzierung, Gründung und Technologietransfer sowie mit der Außendarstellung der deutschen Biotechnologiebranche. Seit 2007 vergibt der AK BioRegio jährlich den Innovationspreis der deutschen BioRegionen, einen bundesweiten Wettbewerb für anwendungsorientierte Ideen aus den Hochschulen, und richtet gemeinsam mit BIO Deutschland die Deutschen Biotechnologietage aus.
Weitere Informationen: www.biodeutschland.org/de/ak-bioregio.html

Quelle: Pressemitteilung des AK Bioregionen vom 02. April 2019