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Bundeswettbewerb Jugend forscht: Siegerin aus Mittweida

27.06.2013
Zu Deutschlands besten Nachwuchswissenschaftlern zählt auch eine Sächsin aus Mittweida. Prof. Dr. Jhanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat am 2. Juni in der BayArena Leverkusen Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher ausgezeichnet.

Zu Deutschlands besten Nachwuchswissenschaftlern zählt auch eine Sächsin aus Mittweida.

Prof. Dr. Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, hat am 2. Juni in der BayArena Leverkusen Deutschlands beste Jungforscherinnen und Jungforscher ausgezeichnet. In ihrem Grußwort würdigte sie die Spitzenleistungen des talentierten Wissenschaftsnachwuchses in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der diesjährige Bundeswettbewerb wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Bayer AG.

„Deutschlands wichtigster Nachwuchswettbewerb bringt die Wissenschaftler von morgen hervor. Das ist ein Gewinn für unsere Gesellschaft insgesamt“, betonte Dr. Marijn Dekkers, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG.

Zu den Gewinnern zählt die Mittweidaer GymnasiastinJenny Schmalfuß, die den 2. Preis im Fachbereich Biologie für die Entwicklung eines Computerprogramms zur Bestimmung von Insekten gewann. In der offiziellen Broschüre zu den Preisträgern 2013 heißt es dazu: "Die Hälfte aller Tierarten zählt zur Klasse der Insekten. Die Zahl der Entomologen, die sich mit den Insekten beschäftigt, ist allerdings verhältnismäßig klein. Dies liegt unter anderem an dem komplizierten Bestimmungsschlüssel zur Klassifizierung der Tiere. Die Zielsetzung von Jenny Schmalfuß war es daher, den Bestimmungsschlüssel sachlich korrekt und benutzerfreundlich zu gestalten. Dazu entwickelte sie exemplarisch für Silphidae, die Familie der Aaskäfer, einen Merkmalsbaum mit für Laien erkennbaren Kriterien. Diesen übertrug sie in ein selbst geschriebenes Computerprogramm. Im Anschluss überprüfte die Jungforscherin anhand von Proteinsequenzanalysen die bislang bekannte Zuordnung der einzelnen Aaskäfer und nutzte die Erkenntnisse für ihren Bestimmungsschlüssel."

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