News

BMBF: 2. Auswahlrunde des Forschungspreises „Nächste Generation biotechnologischer Verfahren“

15.10.2013
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Jahr 2010 die Initiative "Nächste Genration biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+" gestartet.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Jahr 2010 die Initiative "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+" gestartet. Die Initiative soll dazu beitragen, das in der "Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030" der Bundesregierung festgehaltene Ziel, nachwachsende Rohstoffe mit biotechnologischen Verfahren verstärkt industriell in verschiedensten Wirtschaftszweigen und Anwendungsfeldern zu nutzen, langfristig zu erreichen.

Gefördert werden Forschungsgruppen an wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland, die aus einem Bewerbungsverfahren hervorgehen (Einzelheiten siehe unter Nummer 7). Gegenstand der Förderung sind Forschungsarbeiten an neuartigen biotechnischen Produktionsverfahren, die auf ­einem erzielten herausragenden Forschungsergebnis aufbauen. Mit der Förderung soll die nachgewiesene Expertise ausgebaut und auf die Entwicklung neuartiger biotechnischer Produktionsverfahren ausgerichtet werden. Die Visionen und Ziele, die mit einer nächsten Generation biotechnologischer Verfahren verbunden sind, wurden in der Strategiephase der Initiative "Biotechnologie 2020+" diskutiert. In Fachgesprächen mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft wurden wissenschaftlich-technische Meilensteine herausgearbeitet, die für die Entwicklung zukünftiger Verfahren als besonders relevant angesehen werden. Die Ergebnisse dieser Fachgespräche, die zwischen dem Jahr 2010 und 2013 durchgeführt wurden, sind im Internet unter www.biotechnologie2020plus.de dargestellt.

Eine Forschungsgruppe kann bis zu fünf Jahre gefördert werden. Die Ausstattung einer Forschungsgruppe sollte sich an folgenden Eckwerten orientieren:

  • Personal (soweit nicht Stammpersonal):
    • 1 Forschungsgruppenleiter,
    • 2 Post-Doktoranden,
    • 1 – 2 Doktoranden,
    • 1 – 2 technische Angestellte,
  • Investitionen und Verbrauchsmaterialien: je nach technischem Aufwand,
  • Aufwand für Publikations- und Reisekosten, Vergabe von Aufträgen, Patentierungskosten: im begründeten Einzelfall gemäß den allgemeinen Zuwendungsbestimmungen des BMBF.

Antragsberechtigt sind wissenschaftliche Einrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben), die ihren Sitz in Deutschland haben. Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann unter bestimmten Voraussetzungen ergänzend zu ihrer Grundfinanzierung eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Das Auswahl- und Antragsverfahren ist mehrstufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind dem beauftragten Projektträger (vgl. Nummer 7.1) bis

spätestens zum 31. Januar 2014

Bewerbungen für den Forschungspreis vorzulegen. Die Vorlagefrist gilt nicht als Ausschlussfrist. Verspätet eingehende oder unvollständige Bewerbungen können aber möglicherweise nicht mehr berücksichtigt werden.

Es ist beabsichtigt, weitere Auswahlrunden für den Forschungspreis im Abstand von zwei Jahren durchzuführen. Die Termine für die Einreichung der Bewerbungen werden im Bundesanzeiger sowie im Internet auf bmbf.de und biotechnologie2020plus.de bekannt gegeben.

Weitere Informationen und Zuwendungsvoraussetzungen