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AG Standortentwicklung und AG Aus- und Weiterbildung in voller Fahrt

11.09.2013
  Am 26.8.2013 fand das zweite Treffen der AG Standortentwicklung im Leipziger Fraunhofer-Institut ür Zelltherapie und Immunologie statt. Herr Dr.

 

Am 26.8.2013 fand das zweite Treffen der AG Standortentwicklung im Leipziger Fraunhofer-Institut für Zelltherapie und Immunologie statt.

Herr Dr. Gerald Böhm, Geschäftsführer der BIO-NET LEIPZIG Technologietransfergesellschaft mbH, stellte den Branchenführer Biotechnologie für die Region Leipzig vor. Neben einer Printversion, deren Erscheinen für 2014 geplant ist, steht Interessiert bereits jetzt schon das Webportal www.biotech-leipzig.de zur Verfügung. Hier findet man unter den Menüs Unternehmen, Forschung, Netzwerke und Ausbildung zahlreiche Profile von Institutionen und Unternehmen, die im Bereich Biotechnologie tätig sind. Neben einer Stichwortsuche, ist auch das Filtern nach Kategorien möglich. Der Branchenführer soll im Bereich Business Development eingesetzt werden. Auch im Rahmen von Ansiedlungsprojekten stellt sich immer wieder die Frage nach möglichen Partnerunternehmen vor Ort. Zudem dient der Branchenführer als Marketinginstrument.

Frau Heike Lutoschka, Amt für  Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden, präsentierte das Konzept der Städte Dresden, Radeberg, Pirna, Freital und Radebeul zur Entwicklung eines gemeinsamen USP vor und erläutert die Herangehensweise. Im Rahmen der AG Standortentwicklung stellte sich nun die Frage, ob diese Ansätze auf Gesamtsachsen zu übertragen seien. Ziel ist die Darstellung der Biotech- und Life Sciences Landschaft Sachsens in einem „einheitlichen Bild“.

Mit der Vorstellung des „Förderprogramms für Wachstum und Kompetenz im Leipziger Mittelstand“ der Stadt Leipzig spricht Frau Brigitte Brück, Amt für Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig, die KMU vor Ort an. Ziel des Programms ist es, Förderlücken zu schließen und den KMU der Stadt eine schnelle unkomplizierte Unterstützung im Rahmen eines einfachen Verfahrens zu bieten. Das Programm ist für die Jahre 2013-2015 aufgelegt. Jährlich stehen 450.000 € zzgl. 100.000 € Personalkosten zur Verfügung.

Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr trafen sich die Mitglieder der AG Aus- und Weiterbildung und waren Gäste des BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden. Im Focus dieses Treffens standen die Biotechnologischen Gymnasien im Freistaat Sachsen.

Herr Herwig Bittner, Schulleiter des BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden, gab die den Teilnehmern einen Überblick über die Biotechnologischen Gymnasien in Dresden. Neben einem Rückblick, zeigte er den aktuellen Stand auf und gab einen optimistischen Ausblick für die Zukunft. Nachdem die Schülerzahlen der beruflichen Gymnasien die Talsohle anscheinend durchschritten haben, wachsen die Klassenstärken nunmehr wieder an. Derzeit werden zwei Klassen mit Schwerpunkt Biotechnologie unterrichtet.

Dr. Dieter Bartnek, Referent für berufsbildende Schulen im sächsischen Kultusministerium, erläuterte die Entwicklung der berufsbildenden Gymnasien in ganz Sachsen. Den Vergleich zu anderen Bundesländern muss Sachsen nicht scheuen. Die Ausbildung insbesondere in den MINT-Fächer kann sich sehen lassen.

Damit dies auch so bleibt, engagieren sich vor allem die Schulen selbst. So wird es Mitte November am BSZ für Agrarwirtschaft und Ernährung Dresden einen „Tag der Ausbildung“ geben. Interessierte Unternehmen wird die Möglichkeit eröffnet, sich zu präsentieren und vielleicht auch schon ganz frühzeitig Nachwuchs zu gewinnen. Dazu können Sie sich mit Frau Torke, sekretar@agrar.de.sn.schule.de in Verbindung setzen.