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Stange: Ganz Sachsen profitiert von der Exzellenz seiner Universitäten und der regionalen Vernetzung der Hochschulen

02.06.2016
Wissenschaftsministerin belegt im Landtag regionale Bedeutung der Hochschulen: Förderung der Spitze schließt Qualität in der Breite ein

Wissenschaftsministerin belegt im Landtag regionale Bedeutung der Hochschulen: Förderung der Spitze schließt Qualität in der Breite ein.

Der Freistaat Sachsen, seine Regionen, die Wirtschaft und die Gesellschaft profitieren stark von der Exzellenz der Universitäten. Die Auswirkungen dieser hohen Qualität legte Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange in der heutigen Landtagssitzung während der Ministerbefragung zum Thema „Hochschulen in Sachsen zwischen internationaler Exzellenz und regionaler Verantwortung“ dar. „Die Hochschulen sind ein wichtiger Faktor für unser Land. Sie bringen Innovationen und Internationalisierung, Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt. Sie ziehen junge Leute an und kreatives Potenzial. Sie sind Orte geistiger Begegnung und kritische Impulsgeber. Sie erneuern das Land. Aber auch sie müssen sich immer wieder erneuern, sich auf die aktuellen Erfordernisse einstellen“, erklärte Staatsministerin Stange. Sie ergänzte: „Die drei jüngst verabschiedeten Bund-Länder-Programme und die damit zur Verfügung stehenden Mittel helfen auch den sächsischen Hochschulen dabei, exzellente Forschung zu betreiben, vielversprechende Nachwuchswissenschaftler langfristig an sich zu binden und den Wissens- und Technologietransfer in die Region zu fördern.“

Bund und Länder hatten sich in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz darauf geeinigt, die Exzellenzinitiative in eine neue, nachhaltige Runde zu führen, ein Förderprogramm für bessere Karrierewege von Nachwuchsforschern aufzulegen und die Fachhochschulen sowie kleinere Hochschulen bei der Übertragung von Forschungserkenntnisse in ihre Regionen zu unterstützen.

„Exzellenz und regionale Verantwortung schließen sich nicht aus. Die Hochschulen stärken ihren Standort über den Wissens- und Technologietransfer, über Forschungskooperationen mit Unternehmen und die Bereitstellung von qualifizierten Absolventen“, betonte die Ministerin und mahnte: „Die Förderung der Spitze darf daher nicht zu Lasten der Qualität in der Breite gehen. Die Hochschulen sollten in ihrem jeweiligen Forschungsprofil über die Forschungsschwerpunkte bestimmen und auch anderen Bereichen hinreichend Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen. Spitzenforschung bringt internationale Sichtbarkeit für Sachsen. Hochschulen sind Innovationstreiber und tragen regionale Verantwortung vor Ort, für die Belange der Gesellschaft und der Wirtschaft.“

Die derzeit von der Exzellenzinitiative geförderten Universitäten in Sachsen, die TU Dresden und die TU Chemnitz, hätten eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich Exzellenzniveau in der Forschung auf internationalem Spitzenniveau und regionale Verantwortung vor Ort gerade nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig bedingen, schloss Ministerin Stange.

Quelle: Medieninformation des Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vom 27. Mai 2016