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Innovationen in der Krebsmedizin schneller zum Patienten

07.10.2019
Experten fokussieren Onkologie beim 3. Life-Sciences-Forum Sachsen in Chemnitz

Innovationen prägen unser Leben. Innovationen in der Krebsforschung können Leben retten. Doch wie kommen sie noch schneller aus der Forschung zum Patienten? Am 9. Oktober widmen sich Unternehmen, Ärzte, Krankenkassen, Forschungseinrichtungen und Investoren beim Life-Sciences-Forum Sachsen 2019 in Chemnitz dieser und weiteren Fragen der Gesundheitswirtschaft, speziell der Onkologie. Das Forum findet in diesem Jahr bereits zum dritten Mal statt. Organisiert wird es von der Wirtschaftsförderung Sachsen (WFS) in Kooperation mit dem Gesundheitsforum des Branchennetzwerkes HEALTHY SAXONY – Auftraggeber war das sächsische Wirtschaftsministerium. Rund 150 Gäste werden erwartet – unter ihnen zahlreiche Experten sowie Entscheider der sächsischen Branchenvertreter. Programmschwerpunkte sind die Finanzierung von Innovationen, wie z. B. neuen Zelltherapien, sowie die Machbarkeit einer gemeinsamen, einrichtungsübergreifenden Krebsdatenbank in Sachsen. Außerdem wird es in Vorträgen und Gesprächsrunden um die Gründung eines sächsischen Innovationsverbundes Onkologie gehen, der die Kooperation der einzelnen Akteure bündeln und intensivieren soll.
WFS-Geschäftsführer Thomas Horn: »Mit der thematischen Fokussierung leistet das Forum einen sächsischen Beitrag zur Initiative ‚Nationale Dekade gegen den Krebs‘ des Bundesforschungsministeriums. Es unterstützt den Prozess zur Überführung neuer Technologien in die Gesundheitsversorgung – in erster Linie zum Nutzen für die Patienten, aber natürlich auch für die beteiligten sächsischen Unternehmen.«

In Sachsen gelten vor allem Leipzig und Dresden als Schwergewichte in der Krebsmedizin. Forschung und Therapieentwicklung finden hier auf höchstem Niveau statt. Während sich in Leipzig vor allem die Zell- und Genomanalytik sowie die Erforschung von Gentherapien etabliert haben, fokussiert Dresden Bereiche wie Strahlentherapien und Gewebetechnologien. Zudem ist die Landeshauptstadt einer der beiden Standorte des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT), das führende onkologische Zentrum in Deutschland, welches zukünftig zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen, individualisierten Krebsmedizin ausgebaut werden soll. Das sächsische Kompetenzfeld komplettiert das Klinikum Chemnitz, wo sich eines der größten hämatologisch-onkologischen Behandlungszentren Deutschlands befindet.

Quelle: Medienservice Sachsen vom 07. Otober 2019