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Erfolgreiche Patentverwertung in Sachsen

10.12.2013
Ein Großteil der Technologien und Innovationen von morgen werden in deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelt. In Sachsen gibt es neben der Exzellenzuniversität TU Dresden viele weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen, darunter Leibniz-, Helmholtz- und Fraunhofer-Institute.

Ein Großteil der Technologien und Innovationen von morgen werden in deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen entwickelt. In Sachsen gibt es neben der Exzellenzuniversität TU Dresden viele weitere Hochschulen und Forschungseinrichtungen, darunter Leibniz-, Helmholtz- und Fraunhofer-Institute.

Seit Beginn diesen Jahres wurden vier Lizenzverträge, acht Kaufverträge und drei Forschungsprojekte durch die aktive Einbindung der SPVA – Sächsische Patentverwertungsagentur der GWT-TUD GmbH – erzielt.Ein auch in der Presse vielbeachtetes Beispiel sind die in der Professur für Forsttechnik der TU Dresden entwickelten Spezialmaschinen Portalharvester und Flachlandseilkran für den Einsatz in unbefahrbaren ebenen Standorten, die bis Dato nicht mit mechanisierter Forstwirtschaft betreut werden konnten. Durch die Kontaktierung von Firmen konnte die SPVA Entwicklungspartner für diese Innovationen finden, so dass nach der Produktentwicklung mit einem Unternehmen solche in Dresden entwickelten Spezialmaschinen nun weltweit ihren Einsatz finden.

Die SPVA begleitet seit dem Beginn der Förderinitiative SIGNO (der Schutz von Ideen für die Gewerbliche Nutzung) in 2002 die Patentverwertungsprojekte der sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen von der Erfindungsidee bis zur komplexen wirtschaftlichen Verwertung am Markt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) sowie das Land Sachsen unterstützten die Forschungseinrichtungen mit der Förderinitiative SIGNO bei der Sicherung und wirtschaftlichen Verwertung ihrer Schutzrechte.

TU Dresden Zitat: Mit Hilfe der SPVA konnten wir schon viele exzellente Innovationen an den Markt bringen. Wir profitieren dabei von dem deutschlandweiten Netzwerk als Schnittpunkt zwischen der TU Dresden und großen international operierenden Industriepartnern sowie sächsischen Unternehmen in unseren starken Forschungsfeldern und der langjährigen Erfahrung im Projektmanagement der GWT.

Die innovativen Schutzrechte umfassen die Bereiche Werkstoffe und Materialien, Energie, Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik sowie Medizin und spiegeln damit auch das große Spektrum der Dresdner Forschungsthemen wieder.

Die direkte Ansprache von ausgesuchten Unternehmen stellt bei der SPVA einen Kernbereich der Verwertungsaktivitäten dar. Der unmittelbare Austausch mit den Unternehmen aus Recherche- und Kontakt-Netzwerk dient der Vermarktung der akademischen Innovationen in Form von Lizensierungen, Patentverkäufen oder der Weiterentwicklung von Technologien in industrieller Zusammenarbeit. Ein weiterer positiver Effekt dieser Aktivitäten ist, dass die Unternehmen mehr über das hohe Forschungspotential der sächsischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen erfahren. So ist es nicht unüblich, dass aus den Verwertungsaktivitäten heraus gemeinsame Forschungsprojekte initiiert werden. Hierbei kann die GWT auch als Auftragsforschungsinstitut auftreten und unterstützt damit die TU Dresden bei der Abwicklung ihrer Projekte.

2013 kann die SPVA mit ihrer Verwertungs-Leistung an die Erfolge der vorangegangenen Jahre anknüpfen. In 2013 erzielte die SPVA bereits 15 Verwertungserfolge – soviel wie 2012 in Summe. Die Einahmen von rund 400.000 € aus Lizenzen, Verkäufen und industriellen Forschungskooperationen kommen allein den Forschungseinrichtungen zu Gute. In den Vor-Jahren lag die Erfolgsquote bei durchschnittlich 10 Verwertungen und Einnahmen von über einer halben Million Euro..

Diese steigenden Vertrags-Zahlen und auch Verwertungs-Einnahmen verdeutlichen, wie wichtig es für die Unternehmen ist, sich Know-How und Schutzrechte zu sichern um sich Wettbewerbsvorteile am Markt zu schaffen.

Weiterführende Informationen erhalten Sie von

GWT-TUD GmbH, Sächsische Patentverwertungsagentur, Blasewitzer Straße 43, 01307 Dresden, Sven Wuschansky, Tel.: +49 351 25933 126, Fax: +49 351 25933 111, Email: Sven.Wuschansky@GWTonline.de

Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftler und Unternehmen, die sich für das Leistungsangebot der SPVA und der GWT interessieren, können sich unter www.spva.de und www.gwtonline.de darüber informieren.

Presse-Kontakt:

Beate-Victoria Ermisch, Leiterin der Sächsischen PatentVerwertungsAgentur und Prokuristin der GWT-TUD GmbH, Telefon: 0351 25933 120, E-Mail: beate.ermisch@GWTonline.de