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TU Dresden auf dem Weg zu einer globalen Universität für das 21. Jahrhundert / Interdisziplinarität auf Augenhöhe

17.08.2020
„Den Exzellenzstatus der TU Dresden gemeinsam erneut zu erringen und damit die zukünftige Entwicklung unserer Universität zu sichern, ist das wichtigste Ziel meiner fünfjährigen Amtszeit. Dabei ist die Weiterentwicklung von Strukturen und Anreizen zur Unterstützung von breit verstandener Interdisziplinarität auf Augenhöhe und die vertrauensvolle und vertiefte Zusammenarbeit im DRESDEN-concept Netzwerk ein wesentlicher Ansatzpunkt für die Arbeit der nächsten Jahre“, so Professorin Ursula M. Staudinger im Rahmen ihrer Antrittspressekonferenz. Über alle fünf Profillinien der TU Dresden hinweg (https://tu-dresden.de/forschung-transfer/forschungsprofil/forschungsprofillinien) soll die Basis für erfolgreiche Exzellenzclusteranträge geschaffen werden.

Morgen, am 18. August, wird Professorin Ursula M. Staudinger das Amt als Rektorin der TU Dresden übernehmen. In den vergangenen Monaten hat sie ihr Team zusammengestellt und zahlreiche Gespräche geführt, um die Umsetzung ihrer Ziele vom ersten Tag an verfolgen zu können.

Zu einer exzellenten TU Dresden gehört für Staudinger unter anderem auch eine stärkere Profilierung als moderner Arbeitgeber mit einer Kultur der Wertschätzung, Transparenz, ausgeprägten Beteiligungsformaten sowie effizienten Strukturen und Prozessen. Gleichzeitig will Staudinger die Chancen von Digitalisierung und Diversität für die TU Dresden nutzen und deshalb weiter ausbauen.

„Selbstverständlich“, so Frau Professorin Staudinger, „muss exzellente Forschung Hand in Hand mit exzellenter Lehre gehen.“ Die Lehre soll sich in den kommenden Jahren durch innovative, hybride Lern- und Prüfungsformen, überzeugende Lehrinhalte und eine ausgeprägte Forschungsorientierung und Internationalisierung auszeichnen.

„Die TU Dresden soll sich zu einer globalen Universität für das 21. Jahrhundert entwickeln können und ich sehe das 200-jährige Jubiläum im Jahr 2028 dabei als einen wichtigen Meilenstein.“ Das bedeutet für die TU Dresden größere weltweite Sichtbarkeit, Bildung von Weltbürgern und exzellente Forschung, die hilft, die Herausforderungen der Menschheit zu bewältigen. „Die Attraktivität unserer Universität für nationale und internationale Studierende eines breiten Altersspektrums wird wachsen. Das wird sich nicht nur in sehr guten Bewerbungszahlen, sondern auch im positiven Feedback bei Zufriedenheitsbefragungen widerspiegeln.“

Ebenso unterstreicht Staudinger die Bedeutung der TU Dresden für verschiedenste Bereiche der Gesellschaft: „Die TU Dresden kann entscheidende Beiträge zur Bewältigung der globalen Herausforderungen der Menschheit leisten und ihre Rolle als wichtiger gesellschaftlicher Akteur weiter ausbauen. Hierdurch können wir zum Wohlergehen der Menschen in Sachsen und insbesondere in Dresden beitragen und unserer Rolle als Innovations- und Wachstumsmotor für Sachsen gerecht werden.“

Für alle sichtbar werden kann diese Stärkung der Interdisziplinarität und unserer gesellschaftlichen Verantwortung in dem für Lehrende, Lernende und für die Zusammenarbeit mit der Stadtgesellschaft gleichermaßen nutzbaren Projekthaus Zukunft, wie es im erfolgreichen Exzellenzantrag konzipiert wurde. Die Eröffnung anlässlich des 200. Geburtstags der Universität im Jahr 2028 muss realistisch sein.

Für die Arbeit des neuen Rektorats setzt Staudinger auf die Unterstützung der Staatsregierung: „Ich gehe davon aus, dass uns der Freistaat Sachsen auf unserem Weg nachhaltig unterstützt und so dazu beiträgt, dass wir auch in der nächsten Runde der Exzellenzstrategie wieder erfolgreich sein und so zur Produktivität und Zukunftsfähigkeit des Freistaates Sachsen einen wesentlichen Beitrag leisten können.“

Um diese Ziele in den kommenden fünf Jahre erfolgreich umsetzen zu können, hat Professorin Staudinger das Rektorat erweitert und den Zuschnitt der Ämter geschärft:

-          Rektorin: Prof. Dr. Ursula M. Staudinger

-          Kanzler: Dr. Andreas Handschuh

-          Chief Officer Digitalisierung und Informationsmanagement: Prof. Dr. Lars Bernard

-          Prorektorin Universitätskultur: Prof. Dr. Roswitha Böhm

-          Prorektor Bildung: Prof. Dr. Gerald Gerlach

-          Prorektorin Forschung: Prof. Dr. Angela Rösen-Wolff

-          Chief Officer Technologietransfer und Internationalisierung: Prof. Dr. Ronald Tetzlaff

Hier finden Sie weitere Informationen zu den Mitgliedern des neuen Rektorats. <Link: https://tu-dresden.de/tu-dresden/newsportal/ressourcen/dateien/pressefotos-download/Sedcards_Rektorat.pdf?lang=de>

Deutschlandweit einzigartig ist dabei das Ressort Universitätskultur, welches sich den vier Feldern Diversität und Integration, Work-Life-Balance, Campusleben sowie der TU Dresden als ziviler Akteur widmen wird.

Bei allen Herausforderungen setzt Staudinger auf Teamgeist und Zusammenarbeit mit den Mitgliedern der Universität: „Ich bin sicher, dass wir die genannten Ziele als Team im Rektorat gemeinsam verfolgen und in konstruktiver Arbeit mit allen Gruppen der Universität erreichen werden. Ich vertraue auf den oft zitierten Spirit an der TU Dresden, der auch für mich bereits in den ersten Wochen vor Ort spürbar war.“

Quelle: Pressemitteilung der TU Dresden vom 17.08.2020