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Technologietransfer in Sachsen – biosaxony stellt neue Studie vor

17.01.2014
Dresden/ Leipzig, 17. Januar 2014 - Auf seinem Neujahrsempfang am 14. Januar im BioInnovationsZentrum Dresden stellte der gesamtsächsische Verband für Biotechnologie und Life Sciences, biosaxony, eine Studie zum Technologietransfer vor.
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Dresden/ Leipzig, 17. Januar 2014 - Auf seinem Neujahrsempfang am 14. Januar im BioInnovationsZentrum Dresden stellte der gesamtsächsische Verband für Biotechnologie und Life Sciences, biosaxony, eine Studie zum Technologietransfer vor. Mehr als 70 Teilnehmer waren vor Ort, als biosaxony-Geschäftsführer André Hofmann die Ergebnisse der umfangreichen Befragung präsentierte, welche die Sichtweise von Technologietransferstellen, Unternehmern und Wissenschaftlern widerspiegelt.

Um die exzellenten Forschungsergebnisse sächsischer Wissenschaftler in Produkte und Dienstleistungen zu überführen und damit wirtschaftlich zu verwerten, bedarf es effizienter Technologietransferstrukturen. Nur so kann die Wirtschaft im Freistaat von der hervorragenden Wissenschaft in den Life Sciences profitieren.

Ziel der Technologietransferstudie von biosaxony war es, mit Hilfe der befragten Akteure ein repräsentatives Bild der Transfersituation zu gewinnen, Hindernisse aufzudecken und entsprechende Handlungsempfehlungen zur Verbesserung des Technologietransfers abzuleiten.

Die Umfrage zeigt, dass der Großteil der Befragten den Technologietransfer für wichtig hält. Etwa die Hälfte der Akteure ist jedoch mit der Transfersituation in Sachsen unzufrieden. Dabei läuft insbesondere die Zusammenarbeit mit Transferstellen noch nicht optimal. So wird z.B. die Aufsplitterung in zu viele, wenig bekannte Akteure beklagt. Ein Kritikpunkt ist in diesem Zusammenhang die Schwierigkeit, Informationen über potenzielle Transferpartner und Transferprojekte in geeigneter Form zu erhalten. Demgegenüber werden die Möglichkeiten zur Kapitalbeschaffung allgemein eher als ausreichend angesehen. Insgesamt existiert in Sachsen eine Vielzahl an lokalen Aktivitäten zur Unterstützung des Technologietransfers. Die strategische Zusammenarbeit der Akteure im gesamten Freistaat hierbei muss jedoch noch ausgebaut werden. Nur so können Ressourcen und Kompetenzen gebündelt und Technologietransfer effizient durchgeführt werden.

Auf Basis der Studienergebnisse schlägt biosaxony eine Reihe an ausgearbeiteten Maßnahmen vor, um die identifizierten Hindernisse zu überwinden und den Technologietransfer in Sachsen effizienter zu gestalten, z.B. Vermittlung von Wissen zum Technologietransfer durch Vermittlung entsprechender Kenntnisse im Studium, Bündelung von Ressourcen durch Aufbau eines zentralen Technologietransfer-Wegweiser-Systems, Förderung von Technologie-Scouting nach dem Modell der Universität Leipzig und Förderung von Validierungsstudien für Unternehmen. Außerdem wurden Verantwortlichkeiten benannt, so dass sich im nächsten Schritt mit den entsprechenden Akteuren über die Umsetzung der Maßnahmen abgestimmt werden muss.

biosaxony möchte die Aktivitäten zur Verbesserung des Technologietransfergeschehens in Sachsen unterstützen. So wird am 09. und 10. Oktober in Dresden eine gesamtsächsische Technologietransferveranstaltung, die bionection, stattfinden, auf der auch sächsischen Wissenschaftlern ein Podium geboten wird, anwendungsorientierte Ergebnisse ihrer Forschung vor regionalen, nationalen und internationalen Unternehmen zu präsentieren.

Die Ergebnisse der Studie und die Handlungsempfehlungen sorgten für eine rege Diskussion unter den Teilnehmern.

Die komplette Studie können Sie auf der biosaxony Homepage herunterladen: http://biosaxony.com/mediathek/downloads/

Über biosaxony

Der sächsische Biotechnologiecluster besteht aus dem biosaxony e.V. und der biosaxony Management GmbH. Der biosaxony e.V. ist der gesamtsächsische Verband der Biotechnologie/ Life Sciences-Branche, dessen Mitglieder die verschiedenen Life Sciences Unternehmen, wissenschaftlichen Einrichtungen und Interessenvertreter der Branche in Sachsen repräsentieren. Die biosaxony Management GmbH konzentriert sich insbesondere auf die wirtschaftlichen Interessen der KMU. Ziele des Clusters sind die Initiierung von Projekten zwischen Unternehmen und Wissenschaftlern, die Vermittlung von Services, Know-how sowie die Nutzung von Synergien für die weitere Entwicklung der Branche und die Darstellung der regionalen Kompetenzen.

Kontakt und weitere Informationen:

biosaxony Management GmbH, Dr. Kai Krämer, Tatzberg 47, 01307 Dresden,

Tel.: + 49 351 796 5602, Fax: +49 351 796 5610, E-Mail: kraemer@biosaxony.com

Kontakt und Informationen zur bionection:

biosaxony e.V., Ulrike Gerecke, Tatzberg 47, 01307 Dresden

Tel.: + 49 351 796 5106, Fax: +49 351 796 5610, E-Mail: gerecke@biosaxony.com