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Staatsekretär Henry Hasenpflug eröffnet Symposium zur Ressourcentechnologie an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg

17.04.2013
Weitere Vernetzung vorhandener Forschungs- und Entwicklungskompetenzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt

Weitere Vernetzung vorhandener Forschungs- und Entwicklungskompetenzen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft angestrebt

Das Helmholtz-Institut Freiberg veranstaltet heute zum zweiten Mal ein Symposium zu Ressourcentechnologien für mineralische und metallische Rohstoffe an der TU Bergakademie Freiberg. Ziel des Helmholtz-Institutes Freiberg ist es, innovative Technologien für die Wirtschaft zu entwickeln, um mineralische und metallhaltige Rohstoffe effizienter bereitzustellen und zu nutzen sowie umweltfreundlich zu recyceln. So stehen bei der diesjährigen Konferenz Themen wie die Rolle von Politik und Technologie im Hinblick auf primäre Energien, Bergbau im urbanen Bereich, die länderübergreifende Vernetzung für die Versorgung Europas mit mineralischen Rohstoffen sowie der Stellenwert der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

Für das Helmholtz-Institut Freiberg werden derzeit jährlich in etwa 5,5 Millionen Euro öffentliche Fördermittel zur Verfügung gestellt. Die Unterstützung des Institutes durch den Freistaat Sachsen beruht auf dem Koalitionsvertrag von 2009, in dem festgelegt wurde, dass die Sächsische Staatsregierung den Ausbau der Grundlagenforschung sowie der wirtschaftsnahen, anwendungsorientierten Forschungsinfrastruktur, insbesondere die Errichtung eines Kompetenzzentrums „Ressourcen“ in Freiberg finanziell unterstützt. Sachsens Staatssekretär für Wissenschaft und Kunst, Henry Hasenpflug, sagte heute zu Beginn des Symposiums dazu: „Die Staatsregierung unterstreicht die Bedeutung des Themas “Ressourcen„ für die künftige Wirtschaftsstärke eines Landes. Sie setzt gleichzeitig die Ressourcenschonung und -rückgewinnung in den Focus.“

Der weitere Ausbau des Helmholtz-Institutes Freiberg wird nicht nur mit staatlichen Mitteln vorangebracht werden. Aus diesem Grund fand im Oktober des vergangenen Jahres im Wissenschaftsministerium in Dresden eine Diskussionsrunde unter der Leitung von Staatsministerin Sabine von Schorlemer statt, bei der sich Vertreter des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf, des Helmholtz-Instituts Freiberg und der TU Bergakademie Freiberg mit Vertretern aus der Industrie austauschten, welche Zusammenarbeit und konkreten Unterstützungsangebote es seitens der Wirtschaft und Verbände an das Helmholtz-Institut Freiberg geben könnte.

„Der Freistaat Sachsen setzt große Erwartungen in den weiteren Auf- und Ausbau des Helmholtz-Institutes in Freiberg als ein europaweit führendes Forschungsinstitut im Bereich mineralischer und metallischer Rohstoffe. Sachsen hat damit die große Chance, einen Beitrag dazu zu leisten, dass Deutschland in erheblichen Maße zur europäischen Rohstoffstrategie beitragen kann“, so Staatsekretär Henry Hasenpflug.

Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist unter anderem die weitere Vernetzung der vorhandenen Forschungs- und Entwicklungskompetenzen in Wissenschaft und Wirtschaft mit dem Ziel, eine europaweite Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen zu erreichen.

Quelle: Medieninformation des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 17.04.2013