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Neue Studie der TU Dresden: STRESSCOG untersucht den Einfluss von chronischer Belastung auf geistige Leistungsfähigkeit

06.12.2016

Adventszeit – eigentlich die Zeit zum Besinnen und Entspannen. Aber für viele beginnt in diesen Tagen der persönliche Endjahres-Stress. Dabei ist Stress keine Erscheinung, die sich allein auf die letzten Wochen des Jahres bezieht. Viele von uns sind regelmäßig stressigen Situationen ausgesetzt, manchmal auch über einen längeren Zeitraum. Nicht selten hat dies Konsequenzen für die physische und psychische Gesundheit. Alltägliche Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel Kopfschmerz, Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche bis hin zum geschwächten Immunsystem können die Folge sein. Stress ist somit nicht nur für Einzelpersonen von Bedeutung, sondern entwickelt sich zunehmend zu einem gesellschaftlichen Problem.

Das Team um Prof. Clemens Kirschbaum (Biopsychologie) erforscht in der Studie STRESSCOG derzeit inwieweit chronischer Stress Einfluss auf die geistige Leistungsfähigkeit hat. Studienteilnehmer werden in diesem Projekt über drei Jahre begleitet und mittels Fragebögen, computerbasierten geistigen Leistungstests sowie der Analyse von biologischen Stressmarkern im Haar und Speichel untersucht. Damit die Teilnahme an der Studie nicht selbst stressig wird, können die Teilnehmer auch bequem von zu Hause aus untersucht werden!

Neben einer Rückmeldung des individuellen Stress-, Persönlichkeits- und Leistungsprofils erhalten die Teilnehmer eine kleine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Wer Interesse hat, kann sich noch bis zum 11.12.2016 anmelden unter www.stresscog.de - hier sind auch viele weitere Informationen zur Studie zu finden.

für Journalisten:
Prof. Dr. Clemens Kirschbaum
E-Mail: clemens.kirschbaum@tu-dresden.de

Den Studienteilnehmern werden Haar- und Speichelproben für die Analyse der  biologischen Stressmarker entnommen. © STRESSCOG Studie

Foto: Den Studienteilnehmern werden Haar- und Speichelproben für die Analyse der biologischen Stressmarker entnommen. © STRESSCOG Studie

Quelle: Presseinformation der Technischen Universität Dresden vom 5. Dezember 2016