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IKT und Life-Sciences Hand in Hand

22.10.2015
Auf der Semicon Europa 2015 hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zukunftsweisende Entwicklungen aus Sachsen im Bereich der Medizintechnik präsentiert.

 Auf der Semicon Europa 2015 hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) zukunftsweisende Entwicklungen aus Sachsen im Bereich der Medizintechnik präsentiert. Im Rahmen des vom Ministerium koordinierten EU-Projektes „C3-Saxony Cross Cluster Cooperation“ waren zuvor drei Unternehmen der Branche mit dem Sonderpreis „Emerging Industries“ prämiert worden. Zu ihnen gehörte die Zellmechanik Dresden GmbH mit ihrem Projekt der Hochgeschwindigkeitsmessung mechanischer Zelleigenschaften zur Identifizierung von Krankheiten.

Ziel des auf zwei Jahre angelegten C3-Projektes war es, Akteure aus den Zukunftsbranchen IKT und Life-Sciences zu vernetzen um somit branchenübergreifende Innovationen zu fördern. Die Wissensarchitektur der TU Dresden entwickelte dazu eine Abfolge von Calls for Ideas sowie Ideen- und Projektentwicklungsworkshops, in der 44 Projektideen identifiziert bzw. generiert wurden, die anschließend durch Inkubationsleistungen der Clusterorganisationen Silicon Saxony, biosaxony sowie des Innovationsberaters AGIL gefördert werden konnten. Zusätzlich qualifizierten sich 21 Projekte für den Erhalt eines Innovationsvouchers im Wert von je 5.000 Euro für den Erwerb projektunterstützender Dienstleistungen wie technische, wirtschaftliche und rechtliche Beratung, Messebesuche oder Internationalisierung.

Anliegen von C3-Saxony war es zudem, gemeinsam mit anderen europäischen Regionen ‚Best Practices‘ zu identifizieren. So wurde der Frage nachgegangen, wie Clusterorganisationen auf regionalpolitischer Ebene gefördert werden sowie welche speziellen Leistungen durch Clusterorganisationen angeboten werden sollten, um branchenübergreifende Innovationen zu initiieren.

Der Sonderpreis „Emerging Industries“ wurde im Rahmen der futureSAX Innovationskonferenz 2015 vergeben und mit einem Preisgeld von insgesamt 25.000 Euro dotiert. Neben der Zellmechanik Dresden GmbH gehörten auch die Firma Lipotype GmbH Dresden mit ihrem Projekt zur Messung von Blutfetten mittels Massenspektronomie sowie die VivoSensMedical GmbH mit ihrem Produkt „OvulaRing“ aus Leipzig.

Quelle: Medieninformation der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) vom 19. Oktober 2015