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Forschende Pharma-Unternehmen veröffentlichen Zuwendungen an Patientenorganisationen

02.04.2015
Forschende Pharma-Unternehmen veröffentlichen seit 2009 einmal jährlich im Internet, welche Patientenorganisation sie mit welchem Geldbetrag unterstützt haben.

Berlin (vfa). Forschende Pharma-Unternehmen veröffentlichen seit 2009 einmal jährlich im Internet, welche Patientenorganisation sie mit welchem Geldbetrag unterstützt haben. Für 2014 finden sich jetzt die aktuellen Zahlen im Netz:

http://www.vfa.de/de/patienten/zusammenarbeit-mit-patientenselbsthilfegruppen/zusammenarbeit-vfa-mitgliedsunternehmen-patientenorganisationen.html

Auf die Frage, warum die forschenden Pharma-Unternehmen die Daten veröffentlichen, sagt vfa-Hauptgeschäftsführerin Birgit Fischer: "Transparenz hilft, den notwendigen, sachorientierten Informationsaustausch vorurteilsfrei möglich zu machen. Das "erlebte" Wissen der Patienten aus der Anwendung der Medikamente ist dabei eine wichtige Orientierung für die Arbeit der vfa-Mitgliedsunternehmen. Aus diesem Grund arbeiten die forschenden Pharma-Unternehmen mit vielen Patientengruppen in den verschiedensten Therapiegebieten zusammen und sind mit deren Organisationen in einem partnerschaftlichen, respektvollen und konstruktiven Dialog."

"Heute will die Öffentlichkeit verstehen, wie verschiedene Akteure im Gesundheitssystem zusammenarbeiten. Ist die Form der Zusammenarbeit nicht transparent, entstehen schnell Spekulationen. Darauf haben forschende Pharma-Unternehmen reagiert: Der FSA-Kodex zur Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen regelt seit 2008, was in der Zusammenarbeit von Arzneimittelherstellern und Selbsthilfeorganisationen erlaubt ist und was nicht und enthält weitgehende Transparenzvorschriften," so Fischer weiter.

Hintergrund: Die Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V." (FSA) wurde am 16. Februar 2004 von den Mitgliedern des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller gegründet. Der FSA überwacht die korrekte Zusammenarbeit von pharmazeutischen Unternehmen und Ärzten, Apothekern sowie weiteren Angehörigen der medizinischen Fachkreise und den Organisationen der Patientenselbsthilfe. Hierzu hat der FSA verscheidene Kodizes mit Verhaltensregeln und Transparenzvorschriften entwickelt.

Der vfa ist der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen in Deutschland. Er vertritt die Interessen von 44 weltweit führenden Herstellern und ihren über 100 Tochter- und Schwesterfirmen in der Gesundheits-, Forschungs- und Wirtschaftspolitik. Die Mitglieder des vfa repräsentieren rund zwei Drittel des gesamten deutschen Arzneimittelmarktes und beschäftigen in Deutschland mehr als 77.000 Mitarbeiter. 17.500 davon arbeiten in Forschung und Entwicklung. Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/vfapharma

Quelle: Pressemitteilung des Verband Forschender Arzneimittelhersteller e. V. vom 1. April 2015