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Axolotl, „CSI BIOTEC“ und Drums Alive – neue Zellen braucht der Mensch

27.06.2014
Lange Nacht der Wissenschaften: Forschung entdecken und experimentieren
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Lange Nacht der Wissenschaften: Forschung entdecken und experimentieren

Dresden. Können die physikalischen Eigenschaften von Zellen mit den Kräften des Lichts, fließenden Wassers oder winziger Federn bestimmt werden? Lassen sich daraus Methoden und neue Instrumente für die Diagnostik von Infektionen und Krankheiten entwickeln? Diese spannenden Fragen beantworten Wissenschaftler den Besucher während der 12. Langen Nacht der Wissenschaft am Freitag, 04. Juli 2014, von 18.00 bis 1.00 Uhr im DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden - Exzellenzcluster an der TU Dresden (CRTD), Fetscherstraße 105, 01307 Dresden. Forschungsgruppen des CRTD, des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC), des Zentrums für Innovationskompetenz BCUBE, des Paul-Langerhans-Instituts (PLID), des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) sowie der Sportmedizin der TU Chemnitz lassen sich in dieser Nacht über die Schulter schauen, halten Vorträge und laden zum Mitmachen ein. Für Kinder gibt es Extra-Touren zu den Axolotln. Internationale Studententeams sowie Schüler der CRTD-Partnerschule Martin-Andersen-Nexö-Gymnasium zeigen Experimente.

Die Exponate der Forschungsgruppen des Netzwerkes Biopolis Dresden, die im CRTD gemeinsam in dieser Nacht ausstellen, reichen von der Bioinformatik über die Zellbiologie bis hin zur Biophysik. Viele Stationen aus den Bereichen der regenerativen Therapien und der Biotechnologie bieten Experimente und Einblicke in Forschungsarbeiten an, die zum Ziel haben, neue Therapien für bisher unheilbare Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes oder Demenzen zu entwickeln. Wissenschaftler erklären unter anderem, warum bei Zebrafischen Flossen oder Teile des Herzens nachwachsen, zeigen am Mikroskop, wie sich Zellen teilen, biologische Strukturen in 3D gedruckt werden können oder wie sich neue Nervenzellen im erwachsenen Gehirn bilden. Über Ursachen und neue Therapieansätze bei Autoimmunerkrankungen und neurodegenerativen Erkrankungen der Netzhaut informieren Wissenschaftler des CRTD und anderer Institute.

Die kleinen Besucher werden auf speziellen Kindertouren durch das CRTD geführt: Sie lernen das Axolotl kennen, denn der mexikanische Salamander kann nach Verletzungen Arme und Beine nachwachsen lassen. Im Labor dürfen die Kinder dann durch Mikroskope schauen, wo sie Strukturen sehen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind.

Wer in dieser Nacht nicht auf die Fußballweltmeisterschaft verzichten möchte, kann beim "Public Viewing" im CRTD die ab 18.00 Uhr Viertelfinalspiele anschauen.
Das vollständige Programm für die Station 18, Fetscherstraße 105 mit weiteren Angaben zur Kindertour, Führungen und Vorträgen ist im Internet unter www.wissenschaftsnachtdresden.de nachzulesen.

Anfahrt Öffentlicher Personennahverkehr
Die Haltestelle "Blasewitzer/Fetscherstraße" wird von den Straßenbahnen 6 und 12 angefahren, die Haltestelle "Pfotenhauerstraße" von der Buslinie 62.

Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung des Biotechnologischen Zentrums der TU Dresden (BIOTEC) und
des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien Dresden - Exzellenzcluster der TU Dresden (CRTD) vom 27.6.14