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Wirtschaftsminister Dulig wirbt in Südkorea für Sachsen

13.05.2015
Erste Auslandsreise von Wirtschaftsminister Martin Dulig steht im Zeichen von Netzwerken, Wiedervereinigung und Reformation.
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Erste Auslandsreise im Zeichen von Netzwerken, Wiedervereinigung und Reformation

Heute ist Wirtschaftsminister Martin Dulig zu seiner ersten Auslandsreise nach Südkorea aufgebrochen. Ziel der Reise ist es, die Kontakte zwischen dem Freistaat und der Republik insbesondere in den Bereichen Wirtschaft und Forschung zu stärken, sowie für den Standort Sachsen - auch als Reiseland - zu werben. Neben Besuchen bei Branchengrößen wie Samsung und LG stehen auch Gespräche mit Politikern, Tourismusunternehmen und möglichen Netzwerkpartnern auf der Tagesordnung.

„Korea ist ein High-Tech-Land und ein wichtiger Wachstumsmarkt. Von den Kooperationen mit unserer Wirtschaft und unseren Forschungseinrichtungen können beide Seiten profitieren. Dabei ist es wichtig, den persönlichen Kontakt zu suchen und zu vertiefen und vor Ort für Sachsen zu werben – mit sächsischen Unternehmen, Forschungsinstituten und Innovationen“, sagte Dulig. „Wir wollen aber auch den Freistaat Sachsen als attraktives Reiseland und als Tourismus-Region für koreanische Besucher bewerben.“ 2014 stieg die Zahl der südkoreanischen Gäste in Sachsen auf 8.500.

Martin Dulig wird auch über den Weg zur Wiedervereinigung beider deutscher Staaten mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft diskutieren und über Erfolge und Probleme in den vergangenen 25 Jahren berichten. Ein Besuch an der innerkoreanischen Grenze bei Panmunjom ist ebenfalls geplant.

Begleitet wird der Minister unter anderem vom Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH, Peter Nothnagel, sowie von der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH (TMGS). Außerdem reisen Vertreter der sächsischen Netzwerke Energy Saxony und biosaxony mit.

Hintergrund:
Bis 2012 bestanden kaum politische oder wirtschaftliche Beziehungen zwischen dem Freistaat und Südkorea. Im Zuge von Unternehmerreisen und Wirtschaftsdelegationen pflegen beide Seiten mittlerweile engen Kontakt. 2013 war im SMWA dazu beispielsweise eine südkoreanische Delegation aus der Provinz Gyeonggi unter Leitung des Gouverneurs Moon-soo KIM zu Gast. Im Oktober 2013 reiste eine sächsische Wirtschaftsdelegation unter Beteiligung des SMWA nach Südkorea.

Erst im März dieses Jahres tauschte sich Staatsminister Martin Dulig mit einer Delegation unter der Leitung von Dr. Lee Duk-Hoon, Präsident und Vorsitzender der Export-Import Bank of Korea zur wirtschaftlichen Entwicklung Sachsens nach der Wiedervereinigung aus.

Zu den koreanischen Investitionen in Sachsen zählen unter anderem die Novaled AG und die Shimro Musikinstrumente GmbH. In Südkorea sind über 40 sächsische Unternehmen aktiv.

Aktuelle Statements, Hintergründe und Bildmaterial finden Sie unter http://www.smwa.sachsen.de/2099.htm.

Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) vom 12.05.2015