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Unter Dach und Fach: Fraunhofer IZI und McMaster University (Kanada) unterzeichnen Kooperationsvertrag

05.11.2013
Fraunhofer IZI (Leipzig, Deutschland) und die McMaster University (Hamilton, Kanada) haben als Zeicen der nächsten Phase ihrer Forschungspartnerschaft einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Fraunhofer IZI (Leipzig, Deutschland) und die McMaster University (Hamilton, Kanada) haben als Zeichen der nächsten Phase ihrer Forschungspartnerschaft einen Kooperationsvertrag abgeschlossen.

Im September besuchte eine Delegation aus Führungskräften und Wissenschaftlern des Fraunhofer IZI die McMaster University und nahm an Forschungspräsentationen, einer Tour durch McMasters weltbekannte Forschungszentren und der formellen Unterzeichnungszeremonie teil.

Mo Elbestawi, Vizepräsident für Forschung und Internationale Beziehungen an der McMaster University, bezeichnete den Besuch und die Unterzeichnung als wichtigen Schritt auf dem langen Weg hin zu einem Fraunhofer-Projektzentrum, mit Hauptquartier in Hamilton. Idealerweise, so sagte er, „wird das Zentrum ein Katalysator für die Weiterentwicklung der Bioökonomie in der Region sein.“

Der nächste unmittelbare Schritt umfasst die Fertigstellung zweier Pilotprojekte: Das erste wird auf die Entwicklung neuer Tools für die Immuntherapie fokussieren, unter der Leitung von Prof. Jonathan Bramson, Direktor des McMaster Immunologieforschungszentrums, und Christopher Oelkrug, Leiter der Arbeitsgruppe Immuntherapie / Onkologie am Fraunhofer IZI. Im Zentrum des zweiten Projekts steht das Thema Tuberkulose. Deren Diagnostik soll durch neue Technologien kostengünstiger und effizienter gestaltet werden und die Auswahl der wirksamsten Behandlungsstrategie ermöglichen. Dieses Projekt steht auf kanadischer Seite unter der Leitung von Leyla Soleymani, Assistenzprofessorin Technische Physik, und Dr. Dirk Kuhlmeier, Leiter der Arbeitsgruppe Nanotechnologie am Fraunhofer IZI, auf deutscher Seite.

Das Treffen offenbarte außerdem zusätzliche Gebiete für mögliche Forschungspartnerschaften zwischen den beiden Institutionen, zum Beispiel in den Bereichen der kognitiven Linguistik und Biogrenzflächen.

„Das ist erst der Anfang einer Langzeitpartnerschaft,“ betont Elbestawi, der das Fraunhofer IZI im November 2013 besuchen wird. „Es gibt enorme Möglichkeiten, um zusammen eine Anzahl von industrierelevanten F&E Projekten zu entwickeln und die Grundlage für zukünftige Investitionen von privaten und öffentlichen Partnern in beiden Staaten zu legen.“

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Quelle: Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie IZI vom 4.11.13