News

Silicon Saxony: Sachsens Hightechindustrien begrüßen neues Kompetenzzentrum für das Digitalzeitalter

13.01.2017
Der Freistaat setzt sich, zusammen mit Partnern aus der Forschung (z. B. TU Dresden) und der Hightechindustrie (z. B. Silicon Saxony), für ein Kompetenz- und Innovationszentrum im Freistaat ein, um das Zukunftsthema Internet der Dinge (IoT) maßgeblich mitzugestalten.

Sachsens Hightechindustrien werden ihre Kompetenzen in einem neuen Innovationszentrum, um die Digitalisierung der deutschen Leitindustrien erfolgreich voranzutreiben, einbringen. In dem sogenannten "Smart Systems Hub" wollen sächsische Wissenschafts- und Wirtschaftsakteure aus den Bereichen Mikroelektronik, Sensortechnik, Connectivity und Software künftig gemeinsam an neuen intelligenten Systemen arbeiten, die als Basistechnologie viele Geschäftsmodelle für das Internet der Dinge (Internet of Things) ermöglichen werden. Der "Smart Systems Hub – Enabling the Internet of Things (IoT)" wird dazu eine Vielzahl vorhandener sächsischer Infrastrukturen, Initiativen, Themen und Verbünde unter einem Dach zusammenzuführen, um die Schlagkraft für die Entwicklung anwendungsorientierter digitaler Informations- und Kommunikationstechnik zu stärken.

Die sächsische Staatsregierung unterstützt dieses Vorhaben. Ministerpräsident Stanislaw Tillich stellte am Dienstag in der Technischen Universität Dresden gemeinsam mit Wirtschaftsminister Martin Dulig, Professor Frank Schönefeld vom Branchenverband Silicon Saxony und Professor Frank Fitzek von der TU Dresden (5G-Lab Germany Coordinator) die Pläne für den Smart Systems Hub vor. Zuvor hatte das Kabinett bereits grünes Licht für das Vorhaben gegeben. Die neue Ideenschmiede soll an Europas führendem Halbleiterstandort, in Dresden, entstehen und zugleich interessierte Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft aus ganz Sachsen einbinden, die an dem Zukunftsthema Internet der Dinge arbeiten.

Voraussetzung für die Unterstützung des Vorhabens durch die sächsische Staatsregierung waren konzeptionelle Vorarbeiten, die im Sommer 2016 unter Mitwirkung des Branchenverbandes Silicon Saxony e. V. begonnen haben. Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft sowie der Staatsregierung arbeiten seither eng zusammen, um das Vorhaben zum Erfolg zu führen. Für die Realisierung des Smart Systems Hub geht die Staatsregierung von einer Gesamtinvestition in Höhe von 80 bis 100 Millionen Euro aus. Bereits in der Startphase können in und um das Zentrum herum mehrere hundert Stellen entstehen. [...]

Für weitere Informationen lesen Sie bitte den vollständigen Artikel des Silicon Saxony e.V. vom 10. Januar 2017