News

„Sächsischer Technologiebericht 2012“ bescheinigt Sachsen gute Fortschritte und weiteres Zukunftspotential

07.03.2013
Sachsen will bis 2020 zu den wissenschaftlich und wirtschaftlich führenden Regionen in Europa gehören

Sachsen will bis 2020 zu den wissenschaftlich und wirtschaftlich führenden Regionen in Europa gehören

Das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe und die Berliner Euronorm GmbH legten heute dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst als Auftraggeber den „Sächsischen Technologiebericht 2012“ vor.

Der Bericht präsentiert das Innovationsgeschehen im Freistaat Sachsen und prüft dessen Potenziale und Rahmenbedingungen. Dazu werden Indikatoren der Innovationsforschung herangezogen und zu einem Innovationsindex verdichtet. Insgesamt zeigt sich, dass Sachsen seine Position im oberen Mittelfeld der deutschen Länder behauptet und in der Vergangenheit kontinuierlich verbessert hat. Der Freistaat Sachsen ist somit in technologischer Hinsicht gut aufgestellt, wenn auch der demographische Wandel mittelfristig noch eine erhebliche Herausforderung darstellen wird.

Sachsens Wissenschaftsministerin Sabine von Schorlemer zeigte sich vor den anwesenden Journalisten erfreut, dass sich Sachsen auf vielen für das Innovationsgeschehen bedeutsamen Gebieten weiter verbessert hat. Natürlich gebe es auch einige Risiken und manche Schwächen. Doch insgesamt besitze der Freistaat das Potenzial, im Jahr 2020 zu den wissenschaftlich und wirtschaftlich führenden Regionen in Europa zu gehören. „Der globale Wettbewerbsdruck erlaubt kein Ausruhen. Umso wichtiger bleiben kontinuierliche Anstrengungen in Forschung, Entwicklung und Innovation. Trotz widriger weltweiter Situation der Finanz- und Wirtschaftsmärkte  wird Sachsen auch in Zukunft einen erfolgreichen Weg mit Hilfe seiner Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen weitergehen können. Daher danke ich allen, die an den bisherigen Erfolgen mitgewirkt haben.“

Der Technologiebericht nimmt anhand der Position Sachsens im Ländervergleich eine Bewertung der Indikatoren nach Stärken und Schwächen sowie Chancen und Risiken (SWOT-Analyse) vor. Aus dieser Bewertung lassen sich Handlungsfelder der innovationspolitischen Arbeit im Freistaat Sachsen ableiten. Zum aktuellen Zeitpunkt weist der Freistaat Sachsen Stärken vor allem bei den Forschungsaktivitäten auf, während insbesondere bei der Verwertung von Forschungsergebnissen noch Aufholbedarf besteht. Chancen ergeben sich aus den Forschungsausgaben, der Kooperationsneigung sächsischer Akteure und der Beteiligung an Förderprogrammen. Risiken liegen vor allem in der (noch nicht umfänglich ausgeprägten) Verwertung von Forschungsergebnissen und punktuell auch in der Bildung.

Im Einzelnen können bestimmte Indikatoren hervorgehoben werden. Kontinuierlich positiv haben sich in den letzten Jahren die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (FuE) entwickelt. Der Anteil sächsischer FuE-Ausgaben am BIP liegt bei 2,88%, und somit leicht höher als der Wert für Deutschland insgesamt von 2,8%.

Mehr

Quelle: Presseinformation des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 6.3.13