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Sachsen erreicht 500-Millionen-Euro-Marke beim „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ des Bundes

03.05.2014
Beim „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen besonders erfolgreich.

Beim „Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand“ (ZIM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sind sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen besonders erfolgreich. Mit einem Projekt der HAL Aluminiumguss Leipzig GmbH zur Entwicklung eines Verfahrens zur Fertigung von Verbundbauteilen aus Aluminium und Aluminiumschaum haben Antragsteller aus dem Freistaat Sachsen nun die 500-Millionen-Euro-Marke erreicht. Im bundesdeutschen Vergleich liegt der Freistaat Sachsen damit auf Platz zwei hinter Baden-Württemberg.

Die auch für Technologiepolitik zuständige Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer, erklärte dazu: „Die Stärkung der Innovationskraft sächsischer Unternehmen ist ein zentrales Anliegen der Sächsischen Staatsregierung. Wir danken dem Bund, dass er die Entwicklung innovativer Produkte kontinuierlich und in einer so beachtlichen Größenordnung unterstützt. Und wir sind stolz darauf, dass unsere Unternehmen und Forschungseinrichtungen so erfolgreich am ZIM partizipieren.“

Erst vor einem Jahr hatte das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gemeinsam mit dem damals noch „für Wirtschaft und Technologie“ zuständigen BMWi das Erreichen der 400-Millionen-Euro-Marke bekannt gegeben. Damit haben sächsische Antragsteller innerhalb von nur zwölf Monaten weitere 100 Mio. Euro aus der Technologieförderung des Bundes einwerben können, so viel wie noch nie zuvor in einer solchen Zeitspanne.

Unabhängig von der Förderung steigen auch die Investitionen der sächsischen Unternehmen in Forschung und Entwicklung (FuE) kontinuierlich an. Im Februar 2014 zeigte die Analyse der Forschungs- und Entwicklungspotenziale im Wirtschaftssektor des Freistaates Sachsen, dass die sächsische Wirtschaft ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zwischen 2009 und 2012 um über 21 Prozent erhöht hatte.

Quelle: Pressemitteilung des SMWK - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst vom 2.5.14