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Institut für Naturstofftechnik (INT) an der Fakultät für Maschinenwesen der Technischen Universität Dresden gegründet

04.07.2016
Am 1. Juli haben sich die Institute für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen, für Holz- und Papiertechnik und für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik zum Institut für Naturstofftechnik (INT) an der Fakultät für Maschinenwesen der Technischen Universität Dresden zusammengeschlossen.

Am 1. Juli haben sich die Institute für Verarbeitungsmaschinen und Mobile Arbeitsmaschinen, für Holz- und Papiertechnik und für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik zum Institut für Naturstofftechnik (INT) an der Fakultät für Maschinenwesen der Technischen Universität Dresden zusammengeschlossen.

Dieser Zusammenschluss geht auf eine jahrelange sehr erfolgreiche Kooperation von Technikwissenschaftlern in Forschung und Entwicklung im Rahmen des Zentrums für Integrierte Naturstofftechnik (ZINT) zurück. Hier und im neuen Institut bündelt man Kompetenzen auf dem Gebiet der Gewinnung, Verarbeitung und Veredlung von Naturstoffen entlang der Wertschöpfungskette z. B. für Lebensmittel, biotechnologische Produkte, Holz- und Faserwerkstoffe im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. Die vor kurzem gemeinsam mit dem  Helmholtzzentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) erfolgte Etablierung einer neuen Professur „Technologie produktiver Biofilme“ und die Ernennung des Vorstandes der Papiertechnischen Stiftung zum Honorarprofessor für Papiertechnik stärken das INT inhaltlich weiter und unterstreichen die Vernetzung in der Region. Damit werden universitäre Ausbildung und Forschung mit industrienaher Forschung und Entwicklung noch besser verknüpft, wie sich dies auch in einer intensiven Beziehung zur Außenstelle des Fraunhofer IVV für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik manifestiert.

Diese Institutsgründung wird helfen Forschung in einer komplexer werdenden Welt  besser zu koordinieren, um von einer Ressourcen verbrauchenden zu einer biobasierten Wirtschaft umzusteuern. Um eine wissensbasierte, international wettbewerbsfähige Bioökonomie zu entwickeln, hat die Bundesregierung die „Nationale Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ ins Leben gerufen.

Das Institut für Naturstofftechnik ist auf allen der dort definierten Handlungsfeldern aktiv:

  • Sicherung der weltweiten Ernährung
  • Nachhaltige Gestaltung der Agrarproduktion
  • Produktion gesunder und sicherer Lebensmittel
  • Industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe
  • Entwicklung von Energieträgern auf Basis von Biomasse

Erster Institutsdirektor ist Prof. Dr. Thomas Herlitzius (Agrarsystemtechnik). Im Institut lehren und forschen 160 Mitarbeiter, die durchschnittlich 6 Mio € Drittmittel einwerben  und pro Jahr 100 Diplomanden und 10 Doktoranden in die Praxis entlassen.

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Die vollständige Pressemitteilung Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik TU Dresden entnehmen Sie bitte dem Download.


Quelle: Pressemitteilung des Institut für Lebensmittel- und Bioverfahrenstechnik TU Dresden vom 30. Juni 2016