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Freistaat will mit „C3-Saxony“ Zukunftsbranchen vernetzen

30.06.2014
„C3-Saxony“ soll Akteure aus den Zukunftsbranchen Mikroelektronik und Biotechnologie vernetzen und nachhaltig entwickeln. Die EU fördert das Projekt mit 700.000 Euro.

„C3-Saxony“ soll Akteure aus den Zukunftsbranchen Mikroelektronik und Biotechnologie vernetzen und nachhaltig entwickeln. Bis Ende 2015 wollen die Partner 25 Projekte an der Schnittstelle von Mikroelektronik-Industrie und Biotechnologie generieren und damit vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in Forschung- und Entwicklungsprojekten unterstützen. Die EU fördert das Projekt mit 700.000 Euro.

Partner im Netzwerk sind das sächsischen Wirtschaftsministerium als Leadpartner, Silicon Saxony e. V., bioSaxony e.V. sowie die Technische Universität Dresden – Lehrstuhl Wissensarchitektur und EEN Enterprise Europe Netzwerk (über die Agil GmbH). Das Netzwerk hatte sich an einer Ausschreibung der Europäischen Kommission beteiligt, durch die Cluster und Unternehmertum zur Unterstützung neuer Branchen gefördert werden sollen. 

„Ich freue mich über die Unterzeichnung des Fördervertrages, denn es bestätigt den Ansatz der branchen- und technologieübergreifenden Zusammenarbeit, den der Freistaat auch in seiner Innovationsstrategie festgeschrieben hat“, sagt Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok. Mit „C3-Saxony“ könne dieser sogenannte Cross-Innovation-Ansatz praktisch erprobt werden. „Wir haben nun die Chance, dass zwei Zukunftsbranchen, in denen Sachsen europaweit eine führende Rolle einnimmt, durch ihre Kooperation völlig neue Produkte und Wertschöpfungsketten entwickeln und damit Sachsens Stellung als eine der innovativsten Regionen Europas festigen“, so Morlok. „Auch erwarte ich mir von dem Projekt konkrete Ideen für Pilotlinien in der sächsischen Wirtschaft, die unter dem Einsatz der Schlüsseltechnologien entstehen sollen. Auch bei diesen so genannten ‚Key Enabling Technologies‘ hat Sachsen ‚die Nase vorn‘.“

Quelle: Pressemitteilung des SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 30.6.14