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Forschung am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) unverzichtbar

03.11.2015
Gemeinsame Erklärung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange.
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Gemeinsame Erklärung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich und Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange

Der Freistaat Sachsen wird sich dafür einsetzen, dass die hochkarätigen Forschungen am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der TU Dresden auch nach Auslaufen der Bundesförderung im Rahmen der 2. Phase der Exzellenz-Initiative und des DFG-Forschungszentrums weitergeführt werden können. Das erklären Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich und die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Frau Dr. Eva-Maria Stange, in einer gemeinsamen Stellungnahme.

„Wir gehen davon aus und setzen uns dafür ein, dass im Sinne des geänderten Artikels 91b des Grundgesetzes die Chance für eine langfristige Bundesförderung des CRTD besteht. Das Dresdner Forschungszentrum für Regenerative Therapien arbeitet wissenschaftlich exzellent und mit hoher internationaler Sichtbarkeit. Es ist ein unverzichtbares Element des Wissenschaftsstandorts Dresden und trägt entscheidend zum Exzellenzstatus der TU Dresden bei. Unser gemeinsames Ziel ist die langfristige Fortsetzung dieser bedeutenden Forschungen auf dem Gebiet der Regenerativen Medizin und der Stammzellforschung. Zudem wollen wir langfristig auch unsere Investitionen sichern. Wir wollen die Exzellenzcluster wie das CRTD selbstverständlich auch über das Jahr 2017 hinaus finanziell zusätzlich unterstützen. Das CRTD und die Arbeit des Teams von 170 international anerkannten und exzellenten Wissenschaftlern wird auch nach Auslaufen der Exzellenz-Initiative eine Zukunft in Dresden haben. Sollte es nicht zu einer langfristigen Bundesförderung des CRTD über das Jahr 2017 hinaus kommen, wird der Freistaat Sachsen, gemeinsam mit der TU Dresden, mit seinen Mitteln den Fortbestand dieses Exzellenz-Clusters sichern."

Hintergrund:
Das Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der TU Dresden wurde am 01.01. 2006 als Forschungszentrum der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gegründet und mit Mitteln der DFG in Höhe von jährlich über 7 Mio. Euro gefördert. Als Exzellenzcluster konnte sich das CRTD in beiden Runden der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder durchsetzen. Im Rahmen der ersten Runde wurde das CRTD seit November 2006 als Exzellenzcluster unterstützt. Nach den Bewilligungsschreiben der DFG liegt die Summe jährlich bei ca. 2 Mio. Euro Förderung von Bund (75%) und Land (25%). Am 15. Juni 2012 ist das CRTD der TU Dresden mit seinem Antrag das zweite Mal als Exzellenzcluster bestätigt worden und erhielt damit auch eine Förderzusage für die dritte Periode als Forschungszentrum der DFG. Vom 01.01.2014 bis 31.12.2017 läuft die dritte und letzte Förderperiode des DFG-Forschungszentrums. Die Fördermöglichkeit als DFG-Forschungszentrum läuft somit mit Ende des Jahres 2017 aus, da bereits alle drei möglichen Förderperioden ausgeschöpft sind. Die Förderung über die Bundesexzellenzinitiative läuft zum 31.10.2017 aus. Insgesamt wird das CRTD bis dahin seit 2006 mit über 105 Millionen Euro aus Mitteln der DFG-Förderung, aus Mitteln der Exzellenzinitiative und Mitteln des Freistaats Sachsen gefördert worden sein. Für Neubau, Ersteinrichtung, Großgeräte und Grunderwerb für das CRTD wurden 57,9 Millionen Euro bereitgestellt.

Quelle: Medieninformation der Sächsischen Staatsregierung vom 1. November 2015

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung des CRTD vom 30. Oktober 2015.