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Förderung von Maßnahmen zur Unterstützung der Fachhochschulen (FH) bei der grenzüberschreitenden Vernetzung und Antragstellung für das Europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation "Horizont 2020" - EU-Antrag-FH –

02.04.2014
"Horizont 2020" bietet den FH mit ihren stark anwendungsbezogenen Forschungsschwerpunkten zukünftig größere Chancen auf eine Förderung

Ziel der Förderung ist eine erfolgreiche Vernetzung von FH-Professoren/Professorinnen auf europäischer Ebene und deren stärkere Beteiligung an Forschungsanträgen im Rahmen von "Horizont 2020". Gefördert werden Maßnahmen zur Erstellung von Forschungsanträgen, die bis spätestens Ende 2015 bei der Europäischen Kommission eingereicht werden müssen.

Gefördert im Sinne dieser Bekanntmachung werden nur solche Aktivitäten zur europäischen Vernetzung und der Erstellung von Anträgen in "Horizont 2020", für die bereits feststeht,

  • dass es einen passenden Call in "Horizont 2020" mit Einreichungsfrist im Jahr 2014 oder 2015 gibt,
  • zu welchem der aktuell bekannt gegebenen Themen und Ausschreibungen von "Horizont 2020" ein Antrag eingereicht werden soll,
  • wie das konkrete Forschungs- bzw. Antragsthema lautet und welcher Art die Forschungskompetenz ist, die die FH zu dem Projekt beiträgt.

Eine weitere Fördervoraussetzung ist der Nachweis der an der antragstellenden FH vorhandenen Forschungskompetenz auf dem Gebiet der Thematik des geplanten EU-Antrags. Dazu müssen von der antragstellenden FH mindestens drei, zum Zeitpunkt der Antragseinreichung (Stichtag: 15. Mai 2014) und mindestens darüber hinaus noch ein Jahr laufende, bundes- und/oder EU-finanzierte FuE-Projekte mit inhaltlichem Bezug zum Thema des geplanten EU-Antrages nachgewiesen werden.  

Die Projektleiter/Projektleiterinnen müssen nationale Drittmittelerfahrung und hohe Forschungskompetenz im entsprechenden thematischen Bereich nachweisen. Erfahrungen mit EU-Projekten oder EU-Antragstellungen sowie ein vorhandenes internationales Netzwerk müssen ebenfalls dargestellt werden.  

Nach Möglichkeit sollte bereits entschieden sein, welche Partner sich an der EU-Antragstellung beteiligen werden und wer die Koordinatorenfunktion übernehmen wird (bei Beteiligung mehrerer FH am gleichen EU-Antrag ist nur eine FH zuwendungsberechtigt).  

Es muss dargestellt werden, dass die zu erstellenden EU-Anträge im Laufe der Jahre 2014 oder 2015, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2015 bei der Europäischen Kommission eingereicht werden.  

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte FH in Deutschland.

Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt. Die Laufzeit der mit dieser Bekanntmachung geförderten Vorhaben beträgt maximal 6 Monate, die Vorhaben müssen spätestens am 31. Dezember 2015 beendet sein.

Das Auswahlverfahren ist einstufig angelegt. In diesem Verfahren ist der Antrag bis zum 15. Mai 2014, 23.59 Uhr einzureichen. Darüber hinaus hat die vollständige Vorhabenbeschreibung nach erfolgter elektronischer Einreichung in Papierform bis zum 30. Mai 2014 zu erfolgen.

Weitere Informationen und Zuwendungsvorraussetzungen...

Quelle: Bekanntmachung des Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 21.03.2014