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Dresden: Neue Fraunhofer-Einrichtung COMEDD feierlich eröffnet

10.04.2013
Sachsens Wissenschaftsministerin nimmt erweiterte Beschichtungsanlage speziell für OLED Mikrodisplays in Betrieb
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Sachsens Wissenschaftsministerin nimmt erweiterte Beschichtungsanlage speziell für OLED Mikrodisplays in Betrieb

„Durch die Anlagenerweiterung ist Fraunhofer COMEDD nun in der Lage, schnell auf ein breites Spektrum an Forschungsanfragen aus Sachsen und außerhalb zu reagieren“, freut sich die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Sabine von Schorlemer. „Außerdem bieten die sächsischen OLED-Mikrodisplays mit ihrem Funktionsumfang weltweit einzigartige Möglichkeiten für Mensch-Maschine Interaktionen.“

Mit der Eröffnung der neuen Fraunhofer-Einrichtung für Organik, Materialien und Elektronische Bauelemente COMEDD geht gleichzeitig eine erweiterte Beschichtungsanalage in Betrieb. Die Anlage dient der Prozessierung von 8-Zoll-Wafern und beschert dem Fraunhofer COMEDD von nun an ein reiches Spektrum an vielfältigen Prozessmöglichkeiten. Diese reichen von Verdampfung organischer und anorganischer Materialien über Elektronenstrahl- und Metallverdampfung bis hin zu Ätzprozessen. In Kombination liefern sie so einzigartige Möglichkeiten für innovative Produktentwicklungen.

Prof. Karl Leo, Leiter der Fraunhofer COMEDD: „Diese neue Anlage ist ein wichtiger strategischer Baustein: Fraunhofer COMEDD ist es nun möglich, zum Beispiel eine Kombination aus Flüssigphasen und Vakuumprozessen anzubieten, um neue Materialkombinationen auf produktionsfähigen Anlagen zu evaluieren und bis hin zur Kleinserienfertigung zu optimieren. Diese organischen Bauelemente können dann in schneller Abfolge mit hoher Genauigkeit und Reproduzierbarkeit hergestellt werden. Wir können somit einzigartiges Know-How mit weltweit modernstem Equipment verbinden. Wir danken dem Freistaat Sachsen und der EU für die Förderung dieser Investition.“
Der Aufbau der Fraunhofer-Einrichtung COMEDD wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln des Freistaates Sachsen in Höhe von insgesamt 18,88 Millionen Euro gefördert. Darin enthalten ist die Förderung für die Anlagenerweiterung in Höhe von 1,68 Millionen Euro.

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Quelle: Presseinformation des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst vom 9.4.13