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BMBF: Förderung für den Ideenwettbewerb „Neue Produkte für die Bioökonomie“

27.06.2013
In neuen Gebieten wie der Bioökonomie ist eine gezielte Unterstützung für potenzielle Antragstellervon Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE-Projekten) sinnvoll und notwendig, um interdisziplinäre und innovative Projektideen zu generieren und zur Antragsreife zu bringen.

In neuen Gebieten wie der Bioökonomie ist eine gezielte Unterstützung für potenzielle Antragsteller von Forschungs- und Entwicklungsprojekten (FuE-Projekten) sinnvoll und notwendig, um interdisziplinäre und innovative Projektideen zu generieren und zur Antragsreife zu bringen. Um die Chancen zu identifizieren und zu nutzen, die der Wandel zu einer Bioökonomie für die Entwicklung neuer Produkte bietet, legt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) daher den Ideenwettbewerb "Neue Produkte für die Bioökonomie" auf.

Mit dem Ideenwettbewerb soll eine unkomplizierte Fördermöglichkeit mit einer niedrigen Eintrittsschwelle insbesondere für originelle und neuartige Ideen geschaffen werden. Gefördert werden die detaillierte Ausarbeitung von neuen Produktideen für eine bio-basierte Wirtschaft, die Erstellung von Entwicklungsplänen für ihre technische Umsetzung und ggf. anschließende technische Machbarkeitsuntersuchungen. Damit ist der Ideenwettbewerb in der "Validierungslücke" zwischen erkenntnisorientierten Förderangeboten beispielsweise der Deutschen Forschungsgemeinschaft und wirtschaftsorientierten Fördermaßnahmen des BMBF angesiedelt.

In den Ideenwettbewerb können Produktvisionen Eingang finden, die beispielsweise im Strategieprozess "Nächste Generation biotechnologischer Verfahren – Biotechnologie 2020+"  oder in anderen Kreativformaten des BMBF wie der "Innovationsakademie Biotechnologie" entwickelt wurden bzw. werden. Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Interessenverbände werden ermutigt, eigene Kreativ-Veranstaltungen auszurichten, um neue Produktideen für die Bioökonomie zu generieren, die im Ideenwettbewerb eingereicht und mit Förderung durch das BMBF vertieft ausgearbeitet werden können.

Antragsberechtigt sind Universitäten, Fachhochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Bundes- und Landeseinrichtungen mit Forschungsaufgaben. Darüber hinaus sind auch Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt, sofern sie die Definition der Europäischen Gemeinschaft für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erfüllen.

Gegenstand der Förderung sind die Ausarbeitung von neuen Produktideen für eine bio-basierte Wirtschaft sowie erste Machbarkeitsuntersuchungen zu deren technischer Umsetzbarkeit. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen: Während der Sondierungsphase soll die Produktidee vertieft ausgearbeitet werden, ein Entwicklungsplan für ihre technische Umsetzung erstellt und geeignete Partner mit der erforderlichen wissenschaftlich-technischen Expertise gewonnen werden. Die anschließende Machbarkeitsphase soll dazu dienen, grundlegende Untersuchungen zur technischen Machbarkeit der Produktidee durchzuführen.

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