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Biotechnica 2013: Erfolgreiche Rückkehr in den Zwei-Jahres-Turnus

11.10.2013
Nach drei intensiven Tagen ist die Biotechnica, nationaler Branchentreff Nr. 1 für Biotechnologie ud Life Sciences, gestern in Hannover zu Ende gegangen. biosaxony war gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen mit einem 63 Quadratmeter großen sächsischen Gemeinschaftsstand vor Ort.

Nach drei intensiven Tagen ist die Biotechnica, nationaler Branchentreff Nr. 1 für Biotechnologie und Life Sciences, gestern in Hannover zu Ende gegangen. biosaxony war gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Sachsen mit einem 63 Quadratmeter großen sächsischen Gemeinschaftsstand vor Ort. Mit dabei waren die Unternehmen Partec, Kapelan, Lipotype und Evosciences sowie das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ und das Sächsische Institut für Angewandte Biotechnologie e.V. aus Leipzig sowie die Stadt Dresden. Der Besucheranstrom war dabei gegenüber 2011 spürbar verstärkt und es wurden intensive Gespräche mit Partnern aus Sachsen, Deutschland und darüber hinaus geführt. Besonderes Highlight war die T-Wall, eine Reaktionswand, an der die Besucher sich spielerisch messen und Preise gewinnen konnten.

Auch die Messe Hannover zieht ein positives Fazit. "Wir haben auf der BIOTECHNICA eine innovative Branche erlebt, die den klaren Anspruch hat, zu den großen Zukunftsfragen Verfahren und Technologien zu liefern", sagt Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, Hannover. "Ob Kosmetika, Lebensmittel oder Krebsmedizin – die BIOTECHNICA hat eindrucksvoll gezeigt, welche zentrale Rolle die Biotechnologie in allen Lebensbereichen und in der künftigen Wirtschaft spielt."

Insgesamt hatten sich 616 Aussteller aus 28 Ländern unter anderem mit ihren Forschungsergebnissen, Technologien und Innovationen aus den Bereichen Medizin, Lebensmittelproduktion sowie Industrie und Umwelt auf der BIOTECHNICA präsentiert. Neben den Themen Energieeffizienz und Bioökonomie, also den nötigen Prozessen und Technologien, um die erdölbasierte Wirtschaft nachhaltig durch eine biobasierte Wirtschaft zu ersetzen, standen die Bereiche personalisierte Medizintechnologie, Biotechnologie in der Lebensmittelbranche sowie industrielle Biotechnologie im Fokus der BIOTECHNICA. Es wurden vielfältige Neuentwicklungen in diesen Themenbereichen präsentiert, die belegen, dass die Innovationskraft der Biotechnologie nach wie vor ungebrochen ist. Auf großes Interesse stießen personalisierte Medizintechnologien, die künftig bei der Diagnose und Therapie von Krankheiten auch die spezifischen Eigenschaften eines Patienten miteinbeziehen. Einen weiteren Fokus bot die Schweiz als Partnerland der Biotechnica.

Beeindruckend sei insbesondere der Erfolg des diesjährigen Leitthemas Bioökonomie gewesen. "Die Bioökonomie wird eines der zentralen Themen unserer künftigen Gesellschaft sein", sagt Köckler. "Biobasierte Prozesse und Verfahren helfen uns dabei, der immer stärker werdenden Ressourcenknappheit zu begegnen und die weltweite Ernährung zu sichern." Die BIOTECHNICA habe deutlich gemacht, wie effiziente Lebensmittelherstellung und moderne chemische Produktionsverfahren von der Bioökonomie profitieren können.

Die nächste BIOTECHNICA öffnet vom 6. bis 8. Oktober 2015 ihre Tore.

Quelle: Pressemitteilung der Deutschen Messe AG vom 10.10.13