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Bauen mit Molekülen: Universität Leipzig führt Graduiertenschule BuildMoNa weiter

14.06.2013
Die im Rahmen der Exzellenzinitiative im Jahr 2007 etablierte Graduiertenschule BuildMoNa wird weitrgeführt. Die Universität Leipzig setzt sie als Klasse ihrer Research Academy fort und folgt damit der Empfehlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die im Rahmen der Exzellenzinitiative im Jahr 2007 etablierte Graduiertenschule BuildMoNa wird weitergeführt. Die Universität Leipzig setzt sie als Klasse ihrer Research Academy fort und folgt damit der Empfehlung der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Die Graduiertenschule "Leipzig School of Natural Sciences – Building with Molecules and Nano-objects (BuildMoNa)" wurde bis Ende 2012 aus Mitteln der Exzellenzinitiative finanziert. Das Gutachtergremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) erkannte bei der Begutachtung vor einem Jahr die erfolgreiche Arbeit der beteiligten Wissenschaftler an. So betonten sie in ihrem Gutachten, dass sich die Graduiertenschule BuildMoNa durch ein hervorragendes wissenschaftliches und technisches Umfeld auszeichne, der multidisziplinäre Forschungs- und Trainingsansatz sehr innovativ und die Zusammenarbeit der Forschenden aus verschiedenen Disziplinen sehr zielführend und außerordentlich gut sei. Es ergebe sich ein deutlicher Mehrwert für die Universität Leipzig.

"BuildMoNa ist für die Profilbildung an unserer Universität sehr wichtig", Prof. Dr. med. Beate A. Schücking, Rektorin der Universität Leipzig. "Die Unterstützung des Sächsischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst mit 21 Promotionsstipendien und der Förderung von drei Nachwuchsforschergruppen wird uns hierbei natürlich helfen, ebenso die Mittel der Deutschen Forschungsgemeinschaft." Die DFG unterstützt die Fortsetzung der Graduiertenschule als Vehikel für die strukturierte Doktorandenausbildung in den Leipziger Naturwissenschaften mit über einer Million Euro.

Die erste der drei Nachwuchsforschergruppen ("Effiziente Energienutzung: Neue Konzepte und Materialien") wurde zu Jahresbeginn etabliert. Zwei weitere Gruppen zu den Themen "Werkzeuge und Technologien für die rationale Wirkstoffentwicklung" und "Funktion durch Selbstorganisation: Emergente Eigenschaften von Atom- und Molekülaggregaten" konnten vor wenigen Tagen mit ihrer Arbeit beginnen.

Quelle: Pressemeldung der Universität Leipzig, Nummer: 2013/189 vom 14.06.2013 (Auszug)