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3. Call von ERA PerMed geöffnet

18.12.2019

Das ERA-Net ERA PerMed hat den dritten Call “PERSONALISED MEDICINE – PRE-/CLINICAL RESEARCH, BIG DATA AND ICT, IMPLEMENTATION AND USER’S PERSPECTIVE” auf seiner Homepage veröffentlicht.

Insgesamt beteiligen sich 31 Förderorganisationen aus 23 Ländern zu rund 27 Mio. Euro an diesem Call. Das SMWK stellt für erfolgreiche sächsische Antragsteller aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen insgesamt bis zu 2 Mio. Euro zur Verfügung.

Der dritte Call ist erneut als zweistufiges Verfahren organisiert. Die Einreichungsfrist für englischsprachige Vor-Anträge (Pre-Proposals) ist der 5. März 2020 (17:00 Uhr, CET). Die nach erfolgreichem Durchlaufen der ersten Stufe auf Aufforderung zu erstellenden Voll-Anträge (Full-Proposals) sind bis zum 15. Juni 2020 einzureichen. Die Anträge können nur über PT-Outline eingereicht werden.

Das Ziel des Calls ist die Förderung von transnationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem Gebiet der personalisierten Medizin. Die Projekte sollen eine engere Verbindung zwischen grundlegender biomedizinischer, klinischer und sozio-ökonomischer Forschung, Bioinformatik und Epidemiologie herstellen, die Integration von Personalisierter Medizin in die klinische Praxis vorantreiben und dabei gleichzeitig die ethischen, rechtlichen und sozialen Auswirkungen untersuchen.

Darüber hinaus bietet der dritte Call die Möglichkeit wissenschaftliche Forschung zu neuen Ansätzen der Patientenermächtigung, zur Vermittlung von Gesundheitskompetenzen für Bürger und Patienten sowie zur Entwicklung und Implementierung innovativer Ausbildungskonzepte für sämtliche Stakeholder der Personalisierten Medizin durchzuführen.

Zu beachten ist, dass jedes Vorhaben mindestens ein Modul aus den Forschungsbereichen 1 oder 2 enthalten und mit mindestens einem Modul aus dem Forschungsbereich 3 kombiniert werden muss.

Konsortien, die an der Ausschreibung teilnehmen möchten, müssen aus mindestens drei förderfähigen Partnern aus mindestens drei Ländern bestehen.

Für die einzelnen Kooperationspartner gelten jeweils die für sie relevanten, geographisch definierten, nationalen oder regionalen Förderrichtlinien. Die Teilnahmebedingungen sollten bereits im Vorfeld von den einzelnen Partnern mit ihren Förderorganisationen geklärt werden. Nicht alle Förderorganisationen fördern alle Module der Ausschreibung. Hier ist ein genauer Blick in die Ausschreibungsunterlagen und die jeweiligen nationalen oder regionalen Bestimmungen notwendig.

Für die Suche nach potentiellen Kooperationspartnern (oder zur Anzeige Ihres Kooperationsinteresses) kann das IC-PerMed Partnering Tool genutzt werden.

 

Alle Informationen zur Antragsstellung, zu den beteiligten Ländern und Förderorganisationen sowie die detaillierten Durchführungsbestimmungen und Vorlagen finden Sie hier.

Bei Fragen zum ERA-Net PerMed sowie zum 3. Call können Sie sich gerne an mich wenden oder an meine Kollegin, Frau Süptitz. Sie erreichen uns unter permed@smwk.sachsen.de.

Für Forschungseinrichtungen aus Sachsen, die sich an einer europäischen Ausschreibung beteiligen wollen, kann eine Anschubfinanzierung nach der Richtlinie EUproNet beantragt werden, mit der die Antragserstellung unterstützt werden kann. Informationen dazu finden Sie hier.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst